Zahnspange für Kinder: Ab wann man zum Kieferorthopäden gehen sollte

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Hat der Zahnarzt Ihnen mitgeteilt, dass Ihr Kind eine Spange tragen muss? Es ist durchaus normal, dass Sie sich erstmal gründlich informieren möchten. Aus diesem Grund haben wir bei Dentaly.org diesen Leitfaden erstellt. Die Kosten der Zahnspange für Kinder werden hier auch erläutert.

Die Kinder Kieferorthopädie hat auch unauffällige Varianten wie zum Beispiel die Kunststoffbrackets.
Die Kosten der Zahnspange für Kinder können bis zu 8000 Euro betragen. Es lohnt sich, eine Zusatzversicherung für Kinder abzuschließen.

Es gibt verschiedene Arten der Zahnspange für Kinder, wie beispielsweise die durchsichtigen Keramikbrackets. Außerdem können Sie auf unseren Seiten alles über die folgenden Spangen erfahren:

Kieferorthopädie bei Kindern 

Kieferorthopädische Maßnahmen wie Zahnspangen sind sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet und es werden spektakuläre Ergebnisse erzielt. Gerade bei Heranwachsenden hat die Spange den Vorteil, dass sich Kieferknochen und Zähne noch in der Entwicklung befinden. Daher ist gerade bei Kindern die Kieferothopädie besonders erfolgreich und können für das gesamte Leben ein strahlendes Lächeln zaubern. Die Kinderzähne lassen sich einfacher formen und bewegen. Daher muss der Heranwachsende die Spange nicht so lange tragen wie der Erwachsene, um eine Zahnkorrektur zu erreichen. Kieferorthopäde Kosten für Kinder können sich mit der Zahnzusatzversicherung und dem Festzuschuss der Krankenkasse gering halten.

Ab welchem Alter wird eine Zahnspange für Kinder empfohlen?

Wird der Kinder Kreuzbiss festgestellt, können die Zahnspange Kosten für das Kind höher ausfallen.
Die Kieferorthopädie für Kinder ist weit fortgeschritten. Es lohnt sich recht früh mit dem Kind zur Routineuntersuchung zu gehen.

Eine kieferorthopädische Korrektur sollte am Besten mit oder kurz vor dem Wachstumsspurt gestartet werden, der bei Jungen ungefähr im 12. und bei Mädchen circa im 11. Lebensjahr beginnt. Daher wäre es gut, wenn Sie mit Ihrem Kind zum Kieferorthopäden gehen, wenn es 10 Jahre alt ist. So können Sie und der Arzt die kieferorthopädische Maßnahme planen und die Zahnspange Kosten für das Kind  ermitteln.

Einige Zahnfehlstellungen lassen sich auch ab einem Alter von etwa 7 Jahren mit Hilfe einer Zahnklammer korrigieren, wie zum Beispiel die nuckelbedingten Zahnveränderungen. In diesem Alter wird eine Mundvorhofplatte eingesetzt und dem Kind wird im späteren Leben viel erspart. Es muss dann wahrscheinlich keine umfangreiche kieferorthopädische Behandlung bei Kindern mehr vorgenommen werden und wenn das Kind die Oberschule kommt, dann benötigt es nicht ,wie andere Kinder, eine Zahnspange. In der Regel werden wenige Kinder in diesem Alter behandelt. Die meisten Kinder werden ab 10 Jahren behandelt, doch bei manchen Zahnfehlstellungen ist es angezeigt, dass das Kind früher behandelt werden sollte.

Behandlungen im ab 7 Jahren bieten folgenden Vorteil:

  • Der Kiefer wird geformt
  • Der Zähne brechen in der richtigen Position durch
  • Das Verletzungsrisiko eines Zahns durch vorstehende Zähne wird minimiert
  • Es wird für die permanenten Zähne ausreichend Platz geschaffen
  • Die Ästhetik im Gesicht und der Zähne wird verbessert

Wie bereits erwähnt, ist es nicht für alle Kinder ratsam, schon mit 7 Jahren eine Mundvorhofplatte oder Zahnklammer zu erhalten. Dies hängt insbesondere von jedem Kind ab, obwohl die Kieferorthopädie für Kinder in einem frühen Alter sehr vorteilhaft ist. Für viele Kinder ist es besser zu warten, bis Zähne und Knochen etwas gewachsen sind.

Was verursacht bei Kindern die Zahnfehlstellungen?

Am häufigsten handelt es sich bei Kindern um erworbene Zahnfehlstellungen. So werden ungefähr zwei Drittel der Zahnfehlstellungen durch äußere Faktoren verursacht, wie:

  • Daumenlutschen
  • Nuckeln an der Flasche über viele Stunden hinweg
  • Frühzeitiger Verlust der Milchzähne durch Karies
  • Ungeeignete Flaschen- und Beruhigungssauger

Woran kann man erkennen, dass Kinder eine Zahnspange benötigen?

Wenn Kinder einen Kreuzbiss haben, sollten sie dann zum Kieferorthopäden gehen? Ja, es kann nicht früh genug sein, das überprüfen zu lassen. An den folgenden Zahnfehlstellungen ist die Notwendigkeit einer Zahnklammer zu erkennen:

  • Vorbiss KleinkindEine sogenannte Progenie oder Vorbiss Kleinkind ist gegeben, wenn beim Zusammenbiss die Unterkieferzähne über die Vorderzähne hinausragen, was auch als frontaler Kreuzbiss der Kinder bezeichnet wird oder umgekehrter Überbiss der Schneidezähne. Ebenfalls wird das vorstehende Kinn als Unterbiss beim Kleinkind bezeichnet

  • Überbiss bei Kindern oder Prognatie: Hier steht der Oberkiefer vor, denn im Verhältnis zum Unterkiefer ist er zu groß (Maxilläre Prognathie) oder der Unterkiefer ist zu klein (Mandibuläre Retrognathie). Die oberen Schneidezähne haben dadurch zu viel Abstand von den unteren Schneidezähnen.
  • Offener Biss: Wenn die Zähne keinen physischen Kontakt mit den gegenüberliegenden Zähnen herstellen können, um richtig zuzubeißen. Die Frontzähne vom Ober- und Unterkiefer sitzen nicht aufeinander und es entsteht dort eine Lücke. Häufig entsteht diese Zahnfehlstellung durch Daumenlutschen in der Kindheit.

  • Zahnengstand ist gegeben, wenn der Kiefer nicht ausreichend Platz für alle Zähne in ihrer normalen Position bietet. Besonders Front- und Schneidezähne können dann verschoben werden, was rein ästhetisch nicht sehr schön aussieht.
  • Lücken zwischen den Zähnen können entstehen, wenn sich der Kieferknochen abnormal entwickelt. Fehlende Zähne können außerdem dazu führen, dass sich die angrenzenden Zähne aufgrund des zusätzlichen Raums verschieben und Lücken in Ihren Zähnen schaffen.

  • Tiefbiss oder tiefer Biss (Hasenzähne) ist gegeben, wenn die Oberkieferzähne die Unterkieferzähne überragen.

Wie oft sollten Sie mit Ihrem Kind zum Kieferorthopäden gehen?

In der Regel sollten Sie alle 6 Monate mit Ihrem Kind zum Zahnarzt gehen, um eine allgemeine Einschätzung der Mundgesundheit vorzunehmen und die Entwicklung der Zähne zu überwachen. Wenn der Zahnarzt bei Ihrem Sprössling etwas Ungewöhnliches feststellt, wird er Sie bitten, zum Kieferorthopäden für Kinder zu gehen, der Zahnfehlstellungen fachmännisch behandelt. Immer mehr Kinder tragen heutzutage eine Spange und man ist sehr gut geschult.

Wann ist die Zahnspange für Kinder angebracht?

Die Früherkennung von Zahnfehlstellungen ist essentiell für lebenslange gerade und schöne Zähne. Folgende Anzeichen sollten Sie beachten:

  • Das Kind verliert die Milchzähne frühzeitig oder zu spät
  • Die Zähne reihen sich eng aneinander
  • Die Zähne wachsen in einer schrägen Position aus dem Zahnfach
  • Die Zähne berühren sich nicht.
  • Das Kind hat Probleme beim Kauen
  • Das Kind beißt sich oft auf die Wange
  • Das Kind lutscht nach dem Alter von 6 Jahren noch Daumen
Die Kosten für Zahnspangen bei Kindern sind trotz der Auswahl abzuwägen.
Was kostet eine lose Zahnspange bei Kindern? Die Kieferorthopädie für Kinder ist heutzutage stark fortgeschritten und es gibt viele Möglichkeiten. Sprechen Sie mit dem Kieferorthopäden und lassen Sie sich alle Kostenpunkte nennen für die lose un die feste Zahnspange.

Die Kosten der Zahnspange für Kinder 

Zahnklammern in ihren verschiedensten Ausführungen können eine Kostenfalle darstellen. Auf 2.000 und 8.000 Euro belaufen sich die Zahnspangekosten pro Kind. Genau lässt sich das immer erst im Einzelfall berechnen, denn die Preise sind von vielen Faktoren abhängig, was auch auf die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse zutrifft. Im Jahr 2002 wurde ein Abstufungssystem eingeführt und seitdem beteiligen sich die Krankenkassen nicht mehr in voller Höhe an den anfallenden Kosten.

Die Preise orientieren sich am Umfang der Behandlung, am Material, an den Laborkosten, den gesetzlich geregelten Vorgaben welche über die Höhe der anfallenden Beträge für eine Behandlung beim Kieferorthopäden mitentscheiden, der Anzahl an Kontrollterminen und am Honorar des behandelnden Arztes. Leiden Kinder an Kreuzbiss so ist die Behandlung anders als wenn das Kind am Überbiss leidet und somit kann sich der Umfang der Behandlung stark unterscheiden.

KIGs – Kieferorthopädische Indikationsgruppen

Die Schwere der Fehlstellungen wird in fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) eingeteilt:

  • KIG 1 – Leichte Fehlstellung: Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für die Zahnspange der Kinder, da die Korrektur rein ästhetisch und nicht medizinisch notwendig ist. Beispiele: Distale Bisslagen/Tiefer Biss- hier ragen die oberen Schneidezähne bis zu drei mm vor die unteren; offener Biss- hier liegt der Abstand zwischen den oberen und unteren Zahnkanten bei bis zu 1 mm; Zahnengstand – bei einer Kontaktpunktabweichung von bis zu 1 mm.
  • KIG 2 – Fehlstellung mit geringer Ausprägung: Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für die Zahnspange der Kinder, obwohl die Zahnkorrektur medizinisch sinnvoll wäre. Beispiele: Distale Bisslagen- wenn die oberen Schneidezähne zwischen 3-6 mm vor die unteren ragen;  offener Biss- hier beträgt der Abstand zwischen den oberen und unteren Zahnkanten über 1-2 mm; Kreuzbiss bei Kindern- hier stehen obere und untere Schneidezähne Kante auf Kante; Zahnengstand mit Kontaktpunktabweichung von 1-3 mm.
  • KIG 3 – deutliche Fehlstellung: Die Kasse übernimmt die Regelversorgung für die Behandlung und beteiligt sich an den Zahnspangenkosten fürs Kind bis zum Ende des 17. Lebensjahres, da aus medizinischen Gründen eine Korrektur angebracht ist. Beispiele: Distale Bisslagen- hier beträgt der Abstand zwischen den oberen und unteren Zahnkanten 2-4 mm; tiefer Biss – hier lappen die oberen Schneidezähne über 3 mm; beidseitiger Kreuzbiss; Zahnengstand mit einer Kontaktpunktabweichung von über 3-5 mm und bei extremem Platzmangel der Zähne, bei der der Platzbedarf mehr als 3 mm beträgt.
  • KIG 4 – stark ausgeprägte Zahnfehlstellung: Die Zahnspange Kosten beim Kind werden seitens der Kasse erstattet, wenn der Heranwachsende unter 18 Jahre alt ist. Die Zahnfehlstellungen erfodern aus medizinischen Gründen dringend eine Behandlung. Beispiel: Zahnunterzahl wegen Nichtanlage oder Zahnverlust; distale Bisslage – hier ragen die oberen Schneidezähne 6-9 mm vor die unteren; mesiale Bisslagen- hier ragen die unteren Schneidezähne um bis zu 3 mm vor die oberen; offener Biss mit Abstand zwischen den Zahnkanten um über 4 mm, was auch als Bukkal-/Lingualokklusion bezeichnet wird; einseitiger Kreuzbiss; Engstand der Zähne mit einer Kontaktpunktabweichung von mehr als 5 mm und einer Platzmangelsituation mit  Platzbedarf von mehr als 4 mm.
  • KIG 5 – extrem stark ausgeprägte Zahnfehlstellung: Aus medizinischen Gründen ist eine Behandlung unbedingt erforderlich und die anfallenden Kostenbeträge werden von der Krankenkasse bis zum 17. Lebensjahr erstattet. Beispiele: Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Durchbruchstörungen mit einer Verlagerung der Zähne, distale Bisslage – hier ragen die oberen Schneidezähne um mehr als 9 mm vor die unteren; mesiale Bisslage – hier ragen die unteren Schneidezähne mehr als 3 mm vor die oberen; offener Biss mit Abstand zwischen den Zahnkanten über 4 mm.

Natürlich kommt es nicht nur auf die Schwere der Fehlstellung an, sondern auch auf die Art der Zahnklammer. Es gibt die folgenden Varianten:

Bunte feste Zahnspange
Mit farbigen Gummibändern sind feste Zahnspange optisch attraktiver.

Metallbrackets (feste Spange)

*Die Regelleistung der Krankenkasse umfasst diese Art von Zahnspange. Die Kosten für die feste Zahnspange beim Kind betragen um die 2000-2500 Euro.

Ein Bracket ist ein kleines, leicht rechteckiges Plättchen, das auf die Zähne geklebt wird.  Die Brackets werden in unterschiedlichen Größen und Ausführungen hergestellt und richten sich an die Bedürfnisse des Patienten.

Bei der klassischen Variante der festen Zahnklammer bestehen die Brackets aus Metall oder Edelstahl. Nachdem die Brackets auf den Zahn aufgeklebt wurden, wird der Draht durch die Brackets gefäldet. Anschließend wird er durch die Gummibänder gesichert.

Während Jugendliche früher ästhetische Bedenken wegen der Spange hatten, ist sie heutzutage ganz gut akzeptiert. Durch Einsatz farbiger Gummibänder zählt die Zahnklammer sogar schon als modisches Accessoire. Je bunter desto besser ist die Devise für Kinder und Teenager.

Es wird hier unterschieden zwischen Stahlbögen und hochelastischen Bögen. Die Letzteren verringern das Risiko von Zahnwurzel- und Zahnfaserschäden. Beide Varianten garantieren eine gute Stabilität.

Metallbrackets Keramikbrackets
Kostengünstig
Stabilität
Transparenz und Ästhetik
Verfärbungen an den Zähnen
Zahnfreundlichkeit da sich keine Bakterien ansammeln können

Keramikbrackets (feste Zahnklammer)

Diese Brackets bestehen aus Keramik und sind so gut wie durchsichtig. Der Bogen ist immer noch aus Metall, aber es auch besteht die Möglichkeit, einen weißen Bogen zu verwenden. Sie wirken wie metallische Klammern, sind aber viel ästhetischer und diskreter. Sie sind ideal für Kinder und Jugendliche, die sich schämen eine aufällige Spange zu tragen.

In der Kieferorthopäde für Kinder sind hellere Brackets modern geworden.
Aufgehellte Brackets machen eine feste Zahnspange unauffälliger. Im Vergleich hierzu -die Metallbrackets im Unterkiefer.

Keramikhalterungen erfordern etwas mehr Sorgfalt, da sie leichter brechen oder sich lösen können als Metallhalterungen. Aufgrund ihres Materials ist diese Art der Kieferorthopädie teurer als herkömmliches Metall.

Keramikbrackets haben abgerundete Kanten und glatte Oberflächen, die wenig Platz für Bakterien bieten. Somit werden die Zähne geschützt und Karies an nicht entstehen. Sie bestehen aus meist aus hochreinem Saphirglas.

Gesunde Zähne und ein gesunder Zahnhalteapparat sind eine Grundvoraussetzung für diese feste Zahnspange, die durchsichtig ist.  Parodontitis oder starken Zahnfleischentzündungen befreit sein, damit die Zahngesundheit beim Anbringen der festen Spange nicht leidet.

Was kostet eine Zahnspange für Kinder?

Zwischen 4500 € – 8000 € betragen die Kosten der Zahnklammer mit Keramikbrackets. Es ist empfehlenswert eine persönliche Beratung bei verschiedenen Behandlern einzuholen, da die Preise stark variieren können. Die Krankenkasse übernimmt die Zahnspange Kosten für Kinder nicht im Falle der Keramikbrackets.

Gerade im europäischen Ausland sind die Preise für die durchsichtige Spange aufgrund der niedrigen Lohn- und Laborkosten wesentlich geringer. Polen, Tschechien und Ungarn bieten wesentlich preiswertere Behandlungen an.

Kunsstoffbrackets (feste Spange)

Sie kommen mit hochelastischen Bögen und werden auch als Straight Wire Brackets bezeichnet. Die Brackets sind zahnfarben und optisch kaum auffällig.  Die Bögen sind allerdings metallfarben. Diese kostengünstige Variante wird nicht für schwierige Zahnbewegungen empfohlen, denn sie sind nicht ausreichend hart, um die Kräfte zuverlässig auf den Zahn zu übertragen. Dazu neigen diese Brackets zu Verfärbungen.

 Lingualzahnspange (feste Zahnklammer)

Die Lingualtechnik, die bei dieser Art von unsichtbarer Zahnpange verwendet wird, besteht aus Brackets, die es ermöglichen alle Arten von Zahnfehlstellungen unauffällig zu korrigieren. Bei diesem System werden Brackets auf der Innenseite der Zähne angebracht, so dass die feste, linguale Spange von außen nicht erkennbar ist. Der Begriff „Lingual“ stammt vom lateinischen Begriff für Zunge „Lingua“ und bedeutet zungenseitig.

Die Methode ist aufwendiger als andere feste Spangen-Systeme und damit auch kostenintensiver. Allerdings erzeugt die unsichtbare Spange exzellente

Die Lingualtechnik ist ideal für Menschen, die auf Ästhetik achten.
Die Lingualspange wird gerne getragen, da sie effektiv ist und man sie kaum sehen kann.

Resultate. Diese Methode hat folgende Vorteile:

  • Im Gegensatz zu konventionellen Zahnklammer ist die unsichtbare Spange mit Lingualtechnik so gut wie gar nicht zu sehen. Selbst die Invisalign Zahnspange für Kinder ist mit ihren Alignern noch wage zu erkennen.
  • Die Lingualspange ist leicht zu pflegen und bietet hohen Tragekomfort
  • Sie ermöglicht zuverlässige Behandlungsergebnisse und wird individuell maßgeschneidert
  • Da das Bracket auf einer Legierung mit hohem Goldgehalt gegossen wird, kann es auch bei einer großen Zahnfläche sehr flach gefertigt werden, was eine enorm hohe Haftkraft mit einer geringen Bruchrate ermöglicht.
  • Anhand modernster computergestützter 3-D-Technologie werden die einzelnen Komponenten präzise angefertigt
  • Nach spätestens 1-2 Wochen ist uneingeschränktes Sprechen möglich, da die Bögen präzise angefertigt werden und die Brackets extrem flach sind
  • Allergiefreie Materialien werden verwendet

Kostenpunkt

Im Gegensatz zur herkömmlichen Zahnklammern (labiale, aussenliegende Brackets) sind die Kosten der Zahnspange für Kinder bei der Lingualspange um die 30-100 % höher. Daher liegen die Kosten der unsichtbaren Spange mit Lingualtechnik zwischen 6000 € – 15.000 €.

Was bezahlt die Krankenkasse?

Die Lingualtechnik wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wie auch bei Invisalign handelt es sich um eine rein ästhetische Lösung zur Zahnkorrektur. Der gesamte Preis wird vom Patienten getragen. Privat versicherte Patienten oder Patienten mit einer Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie erhalten je nach Versicherungstarif eine Erstattung bis zum 3,5 fachen Satz!

Invisalign Teen (Herausnehmbar)

Invisalign ist eine perfekte Korrektur-Methode, bei der die Zähne mit hauchdünnen, nahezu unsichtbaren, herausnehmbaren Kunststoffschienen korrigiert werden. Drähte und Brackets werden nicht benötigt. Invisalign Teen kann ab circa 11 Jahren verwendet werden und verfügt über Funktionen. Das Schienensystem funktioniert in 90% der Fälle, was bedeutet, dass fast alle Patienten es verwenden können.

Dies sind einige der herausragendsten Vorteile von Invisalign Teen:

Invisalign Teen ist effektiv und kostspielig.
Die Kosten für die Zahnspange beim Kind müssen betrachtet werden, denn Invisalign Teen ist zwar sehr effektiv, hat aber auch seinen Preis.

 

  • Die Schienen (Aligner) sind praktisch unsichtbar und verspricht eine hohe Erfolgsquote
  • Beim Sport, zum Essen und Trinken sowie beim Zähneputzen können die Aligner herausgenommen werden. Zwischen 2 und 4 Stunden pro Tag können die Schienen herausgenommen werden, ohne der geplanten Zahnkorrektur zu schaden
  • Der Zahnkorrektur-Prozess wird mit einer bestimmten Software überwacht und geplant
  • Diese Methode erzeugt keine Zahnschmerzen, da die einzelnen Zahnbewegungen durch die verschiedenen Schienen gering sind
  • Die Zahnreinigung kann wie gewohnt durchgeführt werden mit Zahnseide etc. Eine aufwendige Reinigung wie bei Metallspangen entfällt bei der Behandlung mit Invisalign.t.

Die Tatsache, dass die Kunststoffschienen abnehmbar sind, ist ein Nachteil, wenn Ihr Kind nicht die Willenskraft hat, sie mindestens 20 bis 22 Stunden pro Tag zu tragen. Die Schienen müssen ordentlich gereinigt werden, damit sie sich nicht verfärben und keine Brutstätte für Bakterien werden und somit Karies verursachen.

Invisalign Teen ist genauso effektiv wie die Behandlung mit Brackets, solange die Tragezeit von 20 bis 22 Stunden pro Tag eingehalten wird.. Es ist wichtig, dass Ihr Kind in der Lage ist, die Anweisungen des Kieferorthopäden zu befolgen und zu verstehen, wie wichtig es ist, sie lange genug zu tragen. Andernfalls werden die Ergebnisse nicht wie erwartet sein.

Wenn Sie mehr über Invisalign Teen erfahren möchten, dann folgen Sie bitte dem Link am Anfang unseres Artikels.

Preise für die Invisalign Teen

Die Kosten für ein Behandlungsverfahren mit Invisalign Teen liegen bei 3000 € – 6500 € bei 14 – 50 Schienen, je nach Schwere der Zahnfehlstellung

Im Vergleich zu einer Therpapie mit herkömmlichen Zahnklammern ist diese Behandlung kostspieliger. Wenn man am Preis sparen möchte, so besteht die Möglichkeit, eine solche Behandlung im Ausland vornehmen zu lassen. Gerade in Europa gewinnt der Zahntourismus immer mehr an Bedeutung. In Ungarn, Polen, Tschechien gibt es hervorragende Zahnkliniken, die zu einem günstigeren Preis als in Deutschland Behandlungen und Zahnersatz anbieten.

Kostenübernahme der Krankenkassen

Bei Privatpatienten wird eine Behandlung mit Invisalign Teen eventuell übernommen, wenn eine Zahnfehlstellung gegeben ist, bei der eine Invisaligntherapie sehr zweckmässig wäre. Der Patientenfall sollte individuell mit der privaten Krankenkasse abgeklärt werden.  Gesetzliche Krankenkassen erstatten eine Invisaligntherapie jedoch leider noch nicht.

Versicherung für die Zahnspange der Kinder

Über eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie wird die Behandlung je nach Versicherung und Fall kostengünstiger ausfallen. In Deutschland gibt es sehr viele Zahnzusatzvericherungen und man sollte vor dem Abschluss anfragen, ob die Kieferorthopädie für Kinder übernommen wird und zu welchem Prozentsatz welche Leistung übernommen wird. Wir können Ihnen nur empfehlen für Ihr Kind eine Zahnzusatzversicherung abzuschliessen, wenn es eine Spange benötigt. Gerade wenn das Kind Überbiss hat, sollte man etwas tun.

Die Retainerspange für die Zeit nach der Zahnspange.
Die Retainerspange muss nach jeder Art von Zahnspangen-Tragezeit zur Festigung der neuen Zahnstellung getragen werden.

Was passiert, die das Kind die Spange lange genug getragen hat?

Damit sich die Zähne nicht erneut in eine falsche Stellung begeben, ist am Ende der  Therapie eine Retainerspange nötig. Als Retainer bezeichnet man eine winzige, unauffällige Vorrichtung, die dazu dient, die neue Zahnposition zu festigen und dafür zu sorgen, dass es zu keiner weiteren Fehlstellung kommt. Man trägt Retainer zwischen 3-5 Jahren.

Es gibt zwei Arten:

  • Abnehmbare Retainer:  Hier handelt es sich um Aligner, also Kunststoffschienen, oder um eine herkömmliche, lose Zahnspange. Der bei der Invisaligntherapie über längere Zeit ausgeübte Druck auf die Zähne ist nun nicht mehr vorhanden und daher sollte weiterer Drück über die Retainer ausgeübt werden.
  • Festsitzende Retainer: Es kann nötig sein, dass bestimmte Fehlstellungen so stark zurückwandern, dass die Retainer mit einer fixen Vorrichtung stabilisiert werden müssen. Die Vorrichtung besteht aus einem speziellen Draht, der lingual befestigt wird und sich an der Innenseite der Frontzähne befindet. Dadurch stört der Retainer weniger als eine feste Zahnspange. Die Reinigung der festen Retainerspange erfolgt mit Interdentalbürsten.

Fazit

Obwohl die Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche reine Routinesache ist, sollten die Preise für die verschiedenen Spangensysteme vorher genau erfragt werden, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen. Höchstwahrscheinlich macht eine Zahnzusatzversicherung für die Kieferorthopädie der Kinder wirklich Sinn. Die Eltern möchten ihrem Kind sicher maximalen Komfort  bieten und daher lohnt es, alle Möglichkeiten durchzugehen. Die Eltern sollten besonders auf die Mundhygiene des Kindes achten, wenn es eine feste Zahnspange trägt, um Schäden an den Zähnen, wie zum Beispiel Karies, zu vermeiden.

Zahnspange für Kinder: Ab wann man zum Kieferorthopäden gehen sollte

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