Baby Zähne- wann kommen die Milchzähne beim Baby?

Das Zahnen beginnt beim Baby schon ab dem 4. Monat.
Wann bekommen Babys Zähne? Ab dem 4.-6. Monat kommen in der Regel die Zähne durch.

Was kann süßer sein als ein Baby, das Sie mit seinen zwei kleinen Zähnen anlächelt, finden Sie nicht auch? 

Der erste Milchzahn ist immer ein wichtiges Ereignis für die Eltern. 

Erste Zähne beim Baby gehören zu den relevantesten Veränderungen im Leben Ihres Kindes. Ihr Durchbruch kann Ihnen als Elternteil ganz schön die Nerven rauben. Sobald die Zähne beim Baby durchbrechen kommen Fragen auf:

  • Wieviele Baby Zähne? Wann sind sie alle durchgebrochen?
  • Was passiert, wenn nicht alle Zähne herauskommen?
  • Wie kann ich meinem Baby den Schmerz beim Zahnen nehmen?
  • Wie pflegt man Milchzähne?
  • Ab welchem ​​Alter erscheinen die permanenten Zähne?

Die Experten von Dentaly.org beantworten Ihnen gerne alle relevanten Fragen zur Zahngesundheit Ihres Babies.

Wann bekommen Babys Zähne?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass das Zahnen ein individueller Prozess ist.  Jedes Kleinkind unterscheidet sich in der Schnelligkeit des Zahnwachstums von anderen Babys. Einige bekommen die Baby Zähne ab vier Monaten, andere erst ab einem Jahr. Wie lange das Kind auch immer braucht, die ersten Zähne werden auf jeden Fall alle durchbrechen. Im Schnitt beginnt das Zahnen mit 4-6 Monaten und mit 2,5 – 3 Jahre sollte das Milchzahngebiss vollständig sein.

In welcher Reihenfolge wachsen die ersten Baby Zähne heraus?

Erste Zähne beim Baby

Die beiden unteren Schneidezähne sind normalerweise die ersten, die herauskommen und dann kommen die oberen Schneidezähne. Danach kommen die anderen beiden Vorderzähne oben und unten. Ihr Kind macht dann in der Regel eine kurze Pause bis zum Auftreten der Eckzähne. Danach kommt eine weitere Pause und die 4 Molaren oder Backenzähne kommen in einem Schub durch.

Backenzähne beim Baby

Die Backenzähne beim Baby kommen erst heraus, nachdem schon die Vorder- und Eckzähne durchgekommen sind. In der Folgenden Grafik wird veranschaulicht, wenn genau die Backenzähne herauskommen.

Durchbruchszeit Welche Zähne
6. bis 11. Monat Mittlere Schneidezähne unten
8. bis 14. Monat Mittlere Schneidezähne oben
10. bis 16. Monat Seitliche Schneidezähne oben
11. bis 18. Monat Seitliche Schneidezähne unten
14. bis 19. Monat Vordere Backenzähne
17. bis 24. Monat Eckzähne oben und unten
22. bis 28. Monat Hintere Backenzähne

Wie viele Milchzähne hat ein Kind?

Die Anzahl der Milchzähne beträgt 20 (das Erwachsenengebiss hat 32 permanente Zähne). Die ersten Zähne haben unter anderem die Aufgabe, das Zahnfach für die bleibenden Zähne vorzubereiten, daher ist es besonders wichtig auf die Zahngesundheit bei Babys zu achten.

Wie reinigt man die Baby Zähne?

Wenn noch keine Baby Zähne durchgebrochen sind

Wenn die erste Zähne beim Baby eher zu erahnen als zu sehen sind und noch keine Beschwerden bestehen, können Eltern bereits die Zahnreihen mit der Fingerkuppe vorsichtig massieren, um die Durch­blutung zu fördern und das Baby auf die Zahnung in diesem Bereich vorbereiten. Es gibt in der Apotheke Fingerlinge, um dies zu tun.

Zähneputzen ist auch für Babies wichtig.
Das Putzen der ersten Zähne beim Baby ist enorm wichtig, um Karies und andere Zahnkrankheiten fernzuhalten.

Wenn schon die ersten Zähne bereits durchgebrochen sind

Am Anfang, wenn das Baby erst wenige Zähne hat, kann beispielsweise mithilfe eines feuchten Wattestäbchens die Reinigung erfolgen.  Speziell für die Pflege zahnender Babys gibt es im Drogeriemarkt Milchzahnputztücher.

Etwa ab einem Jahr die Zahnbürste verwendet werden:

Es ist wichtig, eine sehr weiche Zahnbürste zu wählen, die an den Mund eines Babys angepasst ist. Dabei ist es nicht notwendig, Zahnpasta zu verwenden. Die Bürste sollte mit großen kreisförmigen Bewegungen auf allen Seiten der Zähne entlang geführt werden. Einen reduzierten und leicht gekrümmten Kopf sollte sie haben. Es sollte dabei sichergestellt werden, dass die Handbürste für die Altersgruppe geeignet ist, was auf der Packung angegeben wird.

Unser Tipp: Sobald erste Zähne auftauchen oder auch ab dem 1. Geburjahr, sollten Sie das Baby zum Kontrolltermin beim Zahnarzt anmelden. Der Zahnarzt wird Sie nochmals über die geeignete Putztechnik beim Säugling aufklären.

Wann fallen die Baby Zähne wieder aus?

Ab 6 Jahren beginnen sich die ersten Zähne durch die permanenten Zähne zu ersetzen. Der Zeitpunkt kann variieren. Hier eine Übersicht über das Ausfallen der Zähne und in welchem Alter das passieren könnte:

  • Zwischen 6 und 10 Jahren fallen die temporären Schneidezähne aus.
  • Zwischen 9 und 11 Jahren fallen die temporären Backenzähne aus. Die permanenten Backenzähne kommen zwischen 12 und 13 Jahren heraus.
  • Zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr fallen die Milch – Eckzähne aus und die permanenten Eckzähne entstehen zwischen 11 und 13 Jahren.

Zwischen 16 und 18 Jahren kommen gewöhnlich die Weisheitszähne heraus.

Wie erkennen Sie, dass Ihr Baby zahnt?

Backenzähne beim Baby tun besonders weh.
Erste Zähne beim Baby können schmerzhaft sein und auch für die Eltern zur Qual werden. Bis das Milchzahngebiss vollständig ist kann eine Zeit vergehen.

Schmerzhaftes Zahnen geht oft mit vielen Symptomen einher. Manchmal sind die Symptome gar nicht so stark, doch in der Regel wird Ihr Baby Schmerzen haben. Der Kieferknochen spannt in dieser Zeit und das Zahnfleisch schwillt an, weil die Baby Zähne sich Platz verschaffen. Das verursacht beim Baby Schmerzen, Jucken und Drücken. Vor allem nachts verschlimmen sich die Symptome, weil es dann keine Ablenkung gibt. Folgende Anzeichen deuten auf das Zahnen hin:

  • Ihr Baby sabbert mehr als gewöhnlich
  • Das Baby muss ständig beißen und steckt sich alle mögliche in den Mund
  • Das Kind ist gereizt und mürrisch
  • Seine Wangen sind rot und möglicherweise geschwollen
  • Sein Po ist wund und es kann Durchfall bekommen
  • Es bekommt Fieber, da das Immunsystem in der Zahn-Phase geschwächt ist
  • Der Säuglich isst und schläft wenig
  • Sein Zahnfleisch ist geschwollen und rot
  • Es bilden sich kleine Zysten am Zahnfleisch, die Vorbote für den herauswachsenden Zahn sind

Muss man abstillen, wenn die erste Zähne beim Baby durchbrechen?

Nein, es ist nicht nötig abzustillen, sobald man den ersten Zahn sieht. Meist kommen die erste Zähne beim Baby im Unterkiefer und das Baby schiebt beim Trinken die Zunge sowieso über die untere Kauleiste. Dies schützt die Brust vor den unteren Baby Zähnen, wenn das Baby am Saugen ist.

Die Eckzähne beim Baby kommen nich gleich am Anfang.
Wie sieht es aus wenn Baby Zähne bekommt? Sie kommen in einer bestimmten Reihenfolge.

Wenn dann aber die oberen Zähnchen durchbrechen, so kann es eventuell schmerzhaft werden für Ihre Brustwarzen. Ein Trick ist hier den eigenen, kleinen Finger in den Mundwinkel des Babys zu schieben, damit es das Trinken unterbricht. Somit kann das Baby lernen vorsichtig mit den Zähnen umzugehen. Es wird bemerken, dass es keine Milch trinken kann, wenn es zubeisst. Es muss jedoch gar nicht sein, dass das Baby zubeisst. Viele Mütter berichten, dass ihr Kleines seine Baby Zähne beim Saugen nicht benutzt.

Wie kann ich die Schmerzen vom Zahnen lindern?

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind während des Zahnungsprozesses leidet, sollten Sie wissen, dass es einige Maßnahmen gibt, um das Zahnfleisch zu entlasten:

  • Massieren Sie das Zahnfleisch mit einem Gummifingerling oder einer feuchten Kompresse
  • Gekühlte Beißringe zum Kauen, aber bitte nicht aus dem Tiefkühlfach, das wäre zu kalt
  • Zahnfleischgel mit Kamillenextrakt
  • Paracetamol oder Ibuprofen bei sehr starken Schmerzen und Fieber. Fragen Sie aber vorher den Kinderarzt nach der Dosierung
  • Schmerzstillendes Gel oder Salbe für Babys aus der Apotheke wie zum Beispiel Dentinox – Gel
  • Ein kalter Löffel erzielt kann ebenfalls helfen
  • Fußreflexzonenmassage: Die Kuppen der Zehen sind die Reflexzonen der Zahnleisten. Tatsächlich kann eine leichte Massage an diesen Stellen Linderung verschaffen.
  • Ätherische Öle: Nelken-, Lavendel- und Kamillenöl können mit Wasser gemischt werden und von außen über das gereizte Bäckchen in die Zahnleiste einmassiert werden.
  • Kamillen- und Salbeitees, die als Tinktur verwendet werden. Sie wirken entzündungshemmend und lindern den Schmerz. Mit einem Wattestäbchen auf das Zahnfleisch auftragen und den Prozess regelmäßig wiederholen.
  • Ein kühlender Waschlappen auf den Wangen schafft Linderung
  • Ein kühles Stück Obst kann auch helfen
  • Etwas umstritten, aber viele Mütter schwören darauf: Die Bersteinkette soll dem Baby wohl den Zahnschmerz nehmen. Der getrocknete Baumharz soll eine beruhigende Wirkung haben. Man sagt, dass das Baby dann einfach besser schläft und weniger quängelt.
  • Ablenkung: Spielen Sie mit dem Baby und Tragen Sie es viel herum

Homöopathische Mittel

Babies beißen gerne auf den Beißring, wenn sie zahnen.
Der Beißring ist ideal geeignet für das Zahnen. Die Baby Backenzähne tun dann nicht so weh beim Zahnen.

In erste Linie ist zu betonen, dass homöopathische Mittel nicht den Gang mit Kinderarzt ersetzen. Sie können unterstützend eingesetzt werden. Hebammen und sogar manche Kinderärzte empfehlen homöopathische Produkte, die das Zahnen erleichtern können. Globuli können beim Baby die Selbstheilungskräfte aktivieren. Zum Beispiel werden folgende Globulis empfohlen:

  • Chamomilla
  • Kreosotum
  • Magnesium phosphoricum (auch als Schüssler-Salze erhältlich)
  • Calcium phosphoricum (auch als Schüssler-Salze erhältlich)
  • Belladonna

Was die genaue Dosierung angeht, kann Ihnen der Heilpraktiker oder Arzt, der Ihnen diese Produkte empfiehlt, sagen. Sobald die Symptome und Schmerzen nachgelassen haben, sollte die Gabe der Globuli auf jeden Fall reduziert werden, aber auch hier sollten Sie den zuständigen Kinderarzt oder Heilprakter fragen.

Naturheilmittel gegen Schmerzen beim Zahnen

Wie zuvor erwähnt, ersetzen Naturmittel nicht den Gang zum Arzt oder die Einnahme eventueller Arzeimittel. Sie können nur unterstützend wirken, aber im Falle des Zahnens kann man nicht genug Unterstützung erhalten. Hier sind unsere besten Tipps in diesem Bereich:

Veilchenwurzeln aus der Apotheke

Veilchenwurzeln haben zugleich eine desinfizierende und schmerzstillende Wirkung. Die Babies beißen auf die Wurzel und die Schmerzen werden gelindert, da diese Wurzel ätherische Öle und Schleimstoffe enhält. Dazu hat sie einen angenehmen Geschmack. Diese Wurzel sollte aus hygienischen Gründen regelmässig abgekocht und getrocknet werden, damit sie nicht zum Nährboden für Bakterien wird.

Karies bei Kleinkindern

Die Zahnfee kommt gerade auf diesem Foto.
Erste Zähne beim Baby sind immer mit Schmerz und Anstrengung verbunden. Hier verliert das Kind gerade seine Milchzähne und es kommen die permanenten Zähne durch.

Die wissenschaftlichen Studien belegen seit Jahren, dass entgegen der positiven Entwicklung bei den Schulkindern in Deutschland die Zahngesundheit bei Babys nur sehr geringe bis gar keine Fortschritte macht. Den höchsten Prozentsatz an Zahnerkrankungen wie Karies weisen immernoch die Babys und Kleinkinder auf. Nach Expertenmeinungen werden etablierte Prophylaxemaßnahmen bis dato viel zu spät eingesetzt und die Eltern unterschieden die Wichtigkeit der Mundpflege bei den Kleinen.

Wie entsteht Karies beim Kleinkind?

Wenn die Zähne vom Baby durchbrechen sind sie meist sehr anfällig, da sie weniger mineralisiert und dünner als bei Erwachsenen sind. Zucker ist hauptverantwortlich für Karies. Bestimmte Bakterien im Mund zersetzen die Zuckerbestandteile in schädliche Säuren, welche den Zahn attackieren und ihm Mineralien entziehen. Gerade bei Babys mit noch wenigen Zähnchen wird die Mundhygiene oft unterschätzt und viele Eltern verabreichen in der Nuckelflasche zuckerhaltige Getränke, wie zum Beispiel Eistee.

Durch den ständigen Kontakt mit dem Nuckel und der süßen Flüssigkeit hat der Zahnschmelz dann keine Zeit sich zu regenerieren und die Frontzähne werden mit dem Zucker konfrontiert. Im Bereich der Frontzähne liegen die Speicheldrüsen. Ihre schützende Wirkung wird durch den dauerhaften Kontakt mit der Säure herabgesetzt. Ein Säureangriff auf die Zähne dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Der Zahnschmelz benötigt zwischen 3 bis 4 Stunden, um die Mineralien durch den Speichel aufzunehmen, was bedeutet, dass die Zähne unter dem dauerhaften Einfluss von Zucker keine Chance auf Mineraufbau haben.

Karies kann sich im fortgeschrittenen Stadium durch die Zähne fressen und es entstehen schwarze Löcher. Ist es einmal so weit, dann breitet sich Karies schnell auf die umliegenden Zähne aus, wenn diese bereits vorhanden sind. Bakterienkolonien sammeln sich gerne bei kariösen Zähnen. Für die Kleinkinder ist es sehr schmerzhaft, wenn das fortgeschrittene Stadium der Karies erreicht ist.

Ursachen für frühkindliche Karies

  • Zuckerhaltige Getränke in der Schoppenflasche
  • Unzureichende Mundhygiene
  • Süßigkeiten

Ab kann Karies bei Babys vorkommen?

Bereits ab dem ersten Zahn kann Karies entstehen.

Wieso sollen bereits die Baby Zähne gepflegt werden?

Milchzähne sind die Platzhalter für die späteren, permanenten Zähne. Auch wenn erste Zähne beim Baby sowieso wieder ausfallen, können die Kinder mit einem kariösen Milchzahngebiss ein vielfach höheres Risiko eingehen, auch an den permanenten Zähnen Karies zu bekommen.

Im Babyalter wird der Grundstein für gesunde Zähne gelegt.

Die Stadien der Kinderkaries

Leichte Dentalkaries

In diesem Stadium hat sich noch kein Loch gebildet sondern man sieht Aufhellungen. Hier ist der Zahn demiralisiert. Mit Flouridlack behandelt man leichte Karies bei der nur der äußere Zahnschmelz betroffen ist. Dies reicht vorerst aus, da Flourid den Zahn schützt und seinen mineralischen Wiederaufbau unterstützt.

Karies verursacht durch die Nuckelflasche.
Nuckelflaschenkaries ist in Deutschland zu einem Problem geworden.

Dentinkaries

In diesem Stadium hat sich Karies schon leicht in den Zahn gefressen. Wenn das Loch bereits bis ins Zahnbein reicht, muss wahrscheinlich der Bohrer eingesetzt und die kariösen Anteile entfernt werden. Dann kann auch schon eine Füllung nötig sein, um zu vermeiden, dass schwarze Löcher entstehen.

Wurzelkaries

Diese Form der Karies reicht zum Nerv herunter und wahrscheinlich sind schwarze Löcher im Zahn bereits sichtbar. Meist ist dieses Stadium schmerzhaft und der Zahnnerv entzündet. In diesem Fall kann eine Wurzelbehandlung des Milchzahnes nötig sein. Unter Narkose wird der entzündete Teil des Zahnnervs aus der Zahnkrone entfernt. Danach wird ebenfalls eine Füllung nötig sein.

Vorsorgemaßnahme: Fissurenversiegelung

Neu durchgebrochende Zähne gelten als sehr kariesanfällig, da der Zahnschmelz noch zu dünn und wenig wider­standsfähig ist. Wenn die bestehenden Milchzähne bereits Karies haben, dann stellt eine Versiegelung beim neu durchgebrochenen, permanenten Zahn den optimalen Schutz für neuen, permanenten Zahn dar.

Es gibt drei entscheidende Faktoren zur Maßnahme der Fissurenversiegelung bei Kindern mit Karies:

  • Die Qualität der Nahrung, welche das Kind zu sich nimmt
  • Die allgemeine Zahnhygiene
  • Genetisch bedingte Faktoren

Ist einer dieser Punkte als kritisch einzuschätzen, dann sollte zum Schutz der permanenten Zähne eine Fissurenversiegelung vorgenommen werden. Die Fissurenversiegelung wird hauptsächlich im Bereich der Backenzähne vorgenommen und betrifft nicht erste Zähne beim Baby, sondern bleibende Zähne.

Frühkindliche Karies vorbeugen

Die Muttermilch bietet den Zähnen vom Baby Schutz

Zucker ist schlecht für die Zähne,was allgemein bekannt ist. Aber was ist dann mit dem Milchzucker in der Muttermilch? Können Kinder schon von Muttermilch Karies bekommen?

Muttermilch enthält Milchzucker, der jedoch nicht schädlich ist für die Babyzähne.  Im Vergleich zu Industriezucker senkt die Laktose der Muttermilch den pH-Wert im Mund kaum. 

Um Karies entstehen zu lassen, muss die Infektionserkrankung Karies übertragen werden und es bedarf gewisser Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen.

Muttermilch – das Wundermittel

Frühkindliche Karies durch Muttermilch verhindert
Die Muttermilch kann Babys Zähne vor frühkindlicher Karies schützen.

Gelangen Karieserreger in den Mund des Kindes, weil die Eltern zum Beispiel den Brei-Löffel oder Schnuller in den Mund nehmen, um ihn zu säubern,  hilft die Muttermilch. Sie enthält Abwehrstoffe oder Immuglobuline, die Kariesbakterien eliminieren. Zusätzlich helfen die in der Milch enthaltenen Mineralien und ein eisenbildendes Enzym beim Aufbau der Zähne. Eisen verringert die Vermehrung der bakteriellen Erreger in der Muttermilch.

Dauernuckeln schadet den Baby Zähnen

Verweilt das Baby sehr lange nuckelnd an Mutters Brust und schluckt die Milch nicht hinunter, schadet das dann dem pH-Wert im Mundraum, der wiederum zum Ausgleich die eigene Spucke benötigt.  Die Mutter sollte darauf achten, dass das Baby nicht allzu lange an der Brust saugt. Wenn es satt ist, dann sollte es vorsichtig dazu bewegt werden den Mund zu schliessen, um den Zähnchen nicht zu schaden.

Fazit

Die Eltern sollten die Babys beim Zahnen so gut wie möglich ablenken, damit die armen Dinger wenig Zeit haben, um sich mit den Schmerzen zu beschäftigen. Außerdem sollte gleich beim ersten Zahn auf eine gute Zahnhygiene geachtet werden, um Karies vorzubeugen. Es sollten auf keinen Fall zuckerhaltige Getränke in der Flasche gegeben werden und der Milchzucker in der Muttermilch greift die Zähne nicht an.

Baby Zähne- wann kommen die Milchzähne beim Baby?
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