Alles Wissenswerte über Zahnpflege

Damit Sie immer kraftvoll zubeissen können ist die Zahnpflege so wichtig
Die Mundpflege wird heutzutage großgeschrieben, vor allen Dingen, seit man weiss, wie gefährlich die Bakterien von Karies, Parodontose und einem abgestorbenen Zahn für den menschlichen Organismus sein können.

Wer sich gesunde Zähne wünscht, der muss auf optimale Zahnpflege achten und wer lieber den Zahnarzt meidet, der sollte noch mehr darauf achten, dass die Mundpflege stimmt. Dazu gibt es heutzutage eine große Auswahl an Zahnpflegemitteln und -behandlungen, die die Experten von Dentaly.org gerne für Sie zusammenfassen.

Warum ist die Mundpflege so wichtig?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man auf seine Zahngesundheit achten sollte. Viele Menschen denken, dass ihre Zähne isoliert vom Rest des Körpers sind. Die Wechselwirkung zwischen Zähnen, Organen und Gewebe sind nicht zu unterschätzen. Die moderne Zahnmedizin will durch vermehrte Aufklärung dem alten Bild entgegenwirken.

Krankheitsherd entzündender Zahn

Der menschliche Organismus ist durch Nerven und Blutgefäßen mit den Zähnen verbunden. Daher können zum Beispiel die Bakterien, die für eine Zahnwurzelentzündung veranwortlich sind, weitere Entzündungen im Körper auslösen und sich auf die Nebenhöhlen oder gar auf die Herzklappen ausweiten. Leidet man an einer Parodontitis, so kann dies sogar einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Die Bakterien, die vom Zahnfleisch in die Blutbahn gelagen können sowohl im Herzen als auch im Gehirn Probleme bereiten.

Der Einfluss von schlechten Zähnen auf das Immunsystem

Wenn abgestorbene oder stark mit Karies befallene Zähne im Mund verweilen und man sie nicht entfernen läßt, entstehen giftige Zerfallsprodukte im Mund, wodurch der Kieferknochen sich chronisch entzünden kann. Dieser Prozess schwächt das gesamte Immunsystem des Körpers. Die Verbreitung von Bakterien und Krankheitserregern in den Blutkreislauf kann zur Schädigung von Organen und Gewebe führen. Dieser Zusammenhang konnte in einigen Studien nachgewiesen werden.

Karies aufhalten mit Zahnpflege.
Zahnpflegetipps erhalten Sie vom Zahnarzt oder dem Prophylaxepersonal. Auf jeden Fall sollte auch eine professionelle Zahnreinigung im Zahnpflege-Programm inbegriffen sein.

Karies vorbeugen

Karies ist bei Kleinkindern und Erwachsenen oft zu sehen. Die richtige Zahnpflege für Erwachsene scheint nicht bei allen angekommen zu sein. Die Kariesbakterien vermehren sich bei schlechter Mundhygiene, fressen sich durch die Zähne und infizieren die umliegenden Zähne. Für Kinder bedeutet dies, dass ein Schaden der Milchzähne direkt so tief gehen kann, dass die permanenten Zähne vorgeschädigt sind, noch bevor sie entstanden sind.

Karies bohrt sich tief in den Zahn. Zahnpflege für Kinder ist also ein Muss, denn zu den Hauptrisikofaktoren zählen Zucker und schlechte Mundhygiene. Eine zucker- und säurereiche Ernährung und Stress begünstigen Karies sehr stark. Wer nicht gesund lebt, der ist sehr anfällig.

Mundgeruch

Dieses Thema möchten wir gerne in diesem Artikel ansprechen, denn es hängt doch sehr mit einer perfekten Zahnpflege zusammen. In 90-95 % der Fälle kommt Mundgeruch durch Beläge auf der Zunge, an den Zähnen oder durch den Genuß von zum Beispiel Knoblauch. Foetor Exore wird dieser temporäre Mundgeruch genannt. In nur 5-10 % rührt der Mundgeruch wirklich vom Magen/der Nase und heisst Halitosis.

Wie entsteht also Mundgeruch?

Bakterien erzeugen Mundgeruch, daher ist das Zähne pflegen so enorm wichtig:

  • Weicher Zahnbelag oder Biofilm sammelt sich in den Zahnzwischenräumen und an schwer erreichbaren Stellen. Zahnstein enteht bei der Verhärtung und erzeugt Mundgeruch
  • Zungenbelag: Die meisten Bakterien sammeln sich in den Zungenrillen, was schlechten Atem erzeugt
  • Unzureichende Prothesen oder Zahnspangenreinigung – hier entstehen Bakterien
  • Essensreste verbleiben in der Mundhöhle und zersetzen sich
  • Mundschleimhautentzündung verursachen bei Kindern schlechten Atem.
  • Eine Herpesinfektion kann sich gerade bei Säuglingen und Kindern über den Mundbereich ausweiten und erzeugt Mundgeruch
  • Der Genuss von Knoblauch, Zwiebeln, Kaffee, Zigaretten und Alkohol

Zahnpasta

Ganz wichtig für das Zähne pflegen ist natürlich die Zahnpasta, ohne die keine Zahnreinigung zuhause möglich ist. Folgende Eigenschaften sollte die Zahncreme besitzen:

  • Vorbeugung von Parodontose und Karies durch die desinfizierende Wirkung oder den Flouridgehalt der Zahnpasta
  • Guter Zahn-Abrieb zur Entfernung von Speiseresten und bakteriellen Belägen (Plaque)
  • Beruhigende Wirkung bei leichten Zahnschmerzen
  • Atem erfrischende Wirkung bei Mundgeruch

Es gibt die folgenden 3 Varianten: Sensitive, aufhellende und normale Zahnpasta.

Inhaltsstoffe der Zahnpasta

Bestandteile Aufgabe Umstritten / Wissenswert
Karies und Parodontose - Prophylaxe Triclosan ist ein Desinfektionsmittel, das in Zahncremes verwendet wird zur Bekämpfung von Bakterien. Aufgrund dieser Wirkung ist es ebenfalls in Medikamenten, Reinigungsmitteln und Hygiene-Produkten zu finden. Da das Mittel sowohl für die Umwelt, als auch für den Menschen schädlich ist, darf es in Deutschland nur in kleinen Mengen in den Pasten enthalten sein. In Zahncremes darf Triclosan nur bis zu 0,3 Prozent ausmachen.
Karies und Parodontose - Prophylaxe Flourid ist heutzutage der wichtigste Bestandteil. Die Mineralsalze wie Amin-, Zinn- und  Natriumfluorid schützen Zahnschmelz vor Säuren und Bakterien. In Studien fand man heraus, dass es bei Ratten zu einem niedrigerem IQ, dem Aufmerksamkeitsdefitsyndrom und der Hyperaktivitätsstörung führte.
Putzkörper Mechanische Entfernung von Plaque und Politur der Zahnoberfläche Der RDA - Wert (Radioactive Dentin/Enamel Abrasion) sprich die Abriebstärke sollte nicht über 50 liegen bei sensitivem Zahnfleisch oder Zähnen.
Feuchthaltemittel Austrocknen der Zahnpasta wird vermieden Sorbit(ol) ist ein Zuckeraustauschstoff, der sehr oft dafür eingesetzt wird. Es gibt Gerüchte, dass es ein Neurotoxin sein könnte
Tenside Schaumbildner SLS/Sodium Lauryl Sulfat wird oft dafür verwendet. Es hat eine reizende und geschmacksverändernde Wirkung- Orangensaft schmeckt oft nicht nach dem Zähneputzen was an SLS liegt
Bindemittel Dient als Bindemittel für Zahnpasta Aerosil ist beispielsweise eine pyrogene Kieselsäure und Bindemittel
Konservierungsstoffe Sie verhindern, dass die Zahncreme schlecht wird Synthetische Konservierungsstoffe oder Parabene werden nicht von allen Anwendern gerne verwendet
Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe Damit die Zahnpasta schmeckt Verschiedene Aromen

Zahnseide

Das Reinigen von Zähnen und Zahnfleisch durch die Entfernung von Plaquebakterien ist der beste Weg zum Schutz vor Zahnstein, Karies, Parodontose und andere Zahnfleischerkrankungen. Leider lassen sich die Zahnzwischenräume nicht mit der Zahnbürste reinigen. 

Die Zahnseide ist unerlässlich zur Reinigung der Zahnzwischenräume.

Wie ist die Zahnseide zu verwenden?

Viele Menschen scheitern an der Technik und scheuen sich daher, die Zahnseide zu verwenden.

Die richtige Zahnpflege mit Zahnseide:

Biofilm wird durch Zahnseide entfernt.
Zu den Zahnpflegeprodukten sollte auf jeden Fall die Zahnseide zählen zur Reinigung der Zahnzwischenräume.
  1. 40-60 cm Schnur zuschneiden und die Enden um die Mittelfinger an jeder Hand zu wickeln.
  2. Dann ein 2,5 – 4 cm langes Stück Zahnseide straff zwischen Zeigefinger und Daumen spannen.
  3. Langsam und vorsichtig bis unter den Zahnfleischsaum gleiten.
  4. Die Zahnseide mit einer sanften Hin- und Herbewegung in den ersten Zahnzwischenraum einbringen.
  5. Sobald die Seide den Zahnfleischrand erreicht, sollte sie in einer C-Form gegen den Zahn gedrückt werden.
  6. Dann wird die Seide gegen die eine Seite des Zahns gedrückt und der Zahnbelag wird mit ihr vorsichtig nach oben, vom Zahnfleisch weg, geschabt. Dieser Vorgang wird ebenfalls für den anderen Zahn, der sich in diesem Zwischenraum befindet, wiederholt. 4 bis 5 mal sollte an beiden Zähnen jedes Zahnzwischenraumes auf und ab gefädelt werden.
  7. Auch die Rückseite des Zahnes wird mit dieser Technik bearbeitet.
  8. Es darf dabei kein Zahn vergessen werden und es ist manchmal eine Gedultsarbeit auch die hintersten Backenzähne zu erreichen.

Ist Zahnfleischbluten normal?

Bei der Verwendung der Seide ist anfängliches Bluten normal, insofern es leicht ist und schnell nachlässt. Wenn auch nach einigen Tagen noch Zahnfleischbluten bei der Verwendung von Zahnseide auftritt, könnte dies ein Zeichen für eine Zahnfleischerkrankung, wie Parodontose oder Gingivitis sein. Suchen Sie einen Zahnarzt auf, sollten sie langhaltendes, immerwiederkehrendes Zahnfleischbluten feststellen.

Wie oft soll die Zahnseide verwendet werden?

Vor dem Zähneputzen sollte sie angewandt werden und minimum einmal täglich vor dem Insbettgehen. Idealerweise kann sie nach dem Essen angewandt werden, um Essensreste zu entfernen und damit kein Biofilm oder Plaque entstehen kann. Durch den regelmäßigen Gebrauch kann somit Mundgeruch verhindert werden.

Die verschiedenen Arten von Zahnseide

Arten von Zahnseide Vorteil Nachteil
Gewachste Zahnseide Für Anfänger sehr gut. Zahnfleisch Verletzungen werden verhindert. Diese Seide gleitet gut durch die Zähne. Wachsbeschichtung erleichtert Handhabung. Wachsreste bleiben eventuell in den Zähnen hängen und man muss nochmal Zähneputzen entfernen kann. Gewachste Seide reinigt nicht so effektiv wie Ungewachste.
Ungewachste Zahnseide Für geübte Anwender. Reinigungseffekt höher als bei gewachster Seide. Gründlichere Entfernung von Zahnbelag und sehr gute Reinigung: Quietschendes Geräusch, wenn Zahn gereinigt ist. Ungewachste Zahnseide kann leicht reißen und ausfransen. Ist zum Beispiel die Füllung oder Krone nicht gut geschlossen, bleibt man hängen. Nur für Geübte.
Superfloss Für Anfänger geeignet. Flauschiges Mittelteil, besonders griffig. Einfädelhilfe mit dünnem und dicken Fadenteil. Dem festeren Einfädelungsteil folgt ein flauschiger Nylonfaden. Der weiche, aufgefaserte, wollähnliche Faden hat zudem eine größere Oberfläche zur gründlichen Reinigung. Enge Zahnzwischenräume können nicht gereinigt werden.
Zahnseide mit Teflon/PTFE Gleitet leicht durch enge Zahnzwischenräume, fasert wenig Preislich höher angesiedelt, als herkömmliche Zahnseide

Munddusche

Diese sinnvolle Ergänzung zur täglichen Zahnpflege ersetzt Interdentalbürste und Zahnseide, und reinigt perfekt die Stellen, die man mit der herkömmlichen Zahnbürste schwer erreichen kann.

Die Aufgaben des Mundspülgerätes

  • Reinigung von festsitzendem Zahnersatz und festsitzenden Apparaturen
  • Zahnzwischenraumreinigung für Menschen, die nicht gerne Zahnseide oder Interdentalbürsten anwenden
  • Erhaltung einer gesunden Mundflora
  • Behandlung und Vorbeugung von Gingivitis und Parodontose
  • Reduzierung von Mundgeruch
  • Zahnfleisch pflegen: Massage und Stimulierung des Zahnfleisches durch den Wasserstrahl
  • Zahnreinigung bei intermaxillärer Verschnürung nach Unfall/Fraktur zur Ruhigstellung

Zahnpflege Set: Munddusche und elektrische Zahnbürste

Die Kombination aus elektrischer Zahnbürste und Munddusche ist laut Studien sehr effektiv und wird Mundpflegecenter genannt. Hier sind beide Funktionen integriert.

Im Gegensatz zur Verwendung der Handzahnbürste zusammen mit der Zahnseide, verursacht diese Kombination einfach weniger Blutungen und reinigt effektiver. Das Mundpflegecenter ist auch handlicher, denn viele Menschen tun sich schwer die Zahnseide an den hinteren Backenzähnen zu verwenden. Mit dem Mundspülgerät gibt es da weniger Probleme. Man muss nur aufpassen, dass der Strahl nicht eventuell zu stark eingestellt ist.

Die elektrische Zahnbürste

Zur Reinigung der Zähne empfehlen Zahnärzte heutzutage eher die elektrische Zahnbürste. Hintergrund ist, dass die meisten E-Zahnbürsten einen Timer haben durch den die empfohlene Putzzeit von 2-3 Minuten eingehalten wird. Ausserdem kann sich der Patient mit der elektrischen Bürste weniger verletzen. Durch die Abdruck-Kontrolle ist es nicht mehr möglich die Zähne zu fest zu putzen und sich somit das Zahnfleisch an den Zahnhälsen abzuschrubben. Mit den E-Zahnbürsten kann man sehr gut das Zahnfleisch pflegen, da sie durch den leichten Druck eine Art Massage ausüben.

Im Vergleich zur Handzahnbürste muss natürlich gesagt werden, dass der Anschaffungspreis weit höher ist.

Schalltechnologie

Die Schallzahnbürsten sind die direkten Nachfolger nach den ersten Modellen mit Elektromotor. Durch einen magnetischen Effekt schwingt der Bürstenkopf mit einer Frequenz von 250 – 300 Hertz. Durch die schnelle Bewegung wird Plaque besser entfernt als bei den alten Modellen. Die patentierte Schalltechnologie ist auch für Zahnersatz und Zahnspangen geeignet. Der ovale Bürstenkopf zeichnet diese Variante aus.

Ultraschalltechnologie

Die elektrische Zahnbürste als ideales Hilfsmittel für die Zahnpflege.
Die elektrische Zahnbürste hat mittlerweile die Handzahnbürste ersetzt.

Diese Variante zählt zur Schalltechnologie aber die Frequenz beginnt ab 300 Hertz. In der Regel schwingen diese Ultraschallbürsten bei 1,8 Megahertz. Das ist der Ultraschallbereich und in diesem Bereich sind keine Borsten mehr nötig. Durch einen Tupfer wird die Flüssigkeit im Mund in Schwingung versetzt ohne die Zähne gereinigt. Benötigt wird eine spezielle Zahnpasta ganz ohne Putzkörper. Durch die hohe Frequenz und die Flüssigkeit werden Blasen erzeugt, die an den Zähnen aufplatzen und den Zahnbelag entfernen.

Elektrische Zahnbürste mit Rotation

Die typische Variante mit Elektromotor und rundem Bürstenkopf kennen wir alle. Die Innovation ist hier die rotierend, oszilierende Bürste, welche pulsiert oder schwingt. Die Vibration erspart kräftiges Putzen. Der runde Bürstenkopf bewegt sich mit 20.000 – 40.000 Impulsen um die Zähne und rotiert circa 8000 Mal pro Minute. Die integrierte Seitwärtsbewegung ist bei Modellen mit dem Zusatz „3D“ gegeben. Dies bedeutet, dass auch die Zahnzwischenräume erreicht werden können. Leider ist der Bürstenkopf klein und daher dauert der Reinigungsprozess länger aber man kommt auch zwischen die Zähne.   

Zahnbleaching

Ein schönes Lächeln strahlt Vitalität, Attraktivität und Gesundheit aus. Durch den Konsum von Zigaretten, Tee, Kaffee, und Rotwein kann sich die Zahnfarbe durch Ablagerungen verdunkeln. Auch die Medikamenteneinnahme kann eventuell verantwortlich sein. Diese Faktoren zusammen mit schlechter Mundhygiene tragen allesamt zu gelblichen Zähnen bei.

Unter Zahnbleaching versteht man ein zahnkosmetisches Verfahren, das eine künstliche Aufhellung der Zähne bewirkt. Vor allem die Frontzähne werden hier gebleicht. Die aktuellen Bleachingmethoden stammen aus den USA. Seit mehr als 10 Jahren ist die Zahnaufhellung in Deutschland beliebt. Es gibt verschiedene Methoden:

Home-Bleaching

Beim professionellen Zähne bleichen zuhause oder kurz gesagt Home-Bleaching bekommt der Patient vom Zahnarzt eine Schiene mit Bleichgel, die er zuhause tragen soll. Der Zahnarzt passt die Schiene auf das Gebiß des Patienten an und füllt sie auf mit Bleichmittel, das aus Karbamid und Wasserstoffperoxid besteht. Es bestehen zum Nachfüllen verschiedene Systeme. Diese Form der Zahnaufhellung ist effektiv und die Fortschritte werden vom Zahnarzt überwacht. Die Schiene wird für mindestens 6 Wochen täglich 4-8 Stunden tagsüber oder nachts getragen.

Hellere Zähne mit Bleaching
Die kosmetische Mundpflege wie zum Beispiel das Bleaching kann große Veränderungen bewirken.

In – Office – Bleaching

Beim Zahnarzt wird dieses Verfahren durchgeführt. Per Wangenhalter und Speziallicht werden die Zähne mit einer hochkonzentrieren Dosis von Wasserstoff und Karbamid gebleicht. Die Bestrahlung mit Wärme, Licht, Ultraschall, Laser oder einer Polymerisationslampe in der Einwirkzeit potenziert den Aufhellungseffekt und das Ergebnis ist recht stark, aber vom Zahnarzt überwacht. Nur 20 und 30 Minuten dauert der Aufhellungsprozess. Hier gibt es 2 Varianten:

  • Powerbleaching: Stars und Sternchen setzen auf diese Methode. Sie erzielt ein optimales Ergebnis durch das Einwirken von UV – Licht.
  • Laserbleaching: Es wird ein spezieller, zahnmedizinischer Laser verwendet. Langanhaltende Aufhellungsergebnisse und eine schonende Behandlungsweise zeichnen diese Variante aus. Oft wird vorher noch beim Zahnarzt die professionelle Zahnreinigung vorgenommen.

Walking-Bleach-Technik

Wer aufgrund einer künstlich befüllten Zahnwurzel oder eines entfernten Zahnnervs einen dunklen Zahn hat, für den ist diese Methode geeignet. Der betreffende Zahn wird geöffnet und das Bleichmittel in den Zahn gegossen. Karbamid und Peroxid wandeln die Farbstoffe chemisch um, wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen. Nach einigen Tagen wird die Aufhellung, die vom Inneren des Zahnes kommt, erst sichtbar.

Kostenpunkt Bleaching

Leider wird das Bleaching nicht von der Krankenkasse übernommen. Man könnte im Ausland einige Einsparungen machen, denn dort wird das Bleaching zu günstigeren Preisen angeboten.

Lesen Sie hier mehr zu Produkten zur Zahnaufhellung.

Zahnpflege beim Baby

Erster Zahn erfordert Pflege

Ab den ersten beiden Zähnen sollte die Baby Zahnpflege beginnen.
Die Zahnpflege beim Baby beginnt schon beim ersten Zahn.

Beim Baby geht es direkt mit dem ersten Zahn los und es sollte bereits mit der optimalen Zahnpflege begonnen werden. Schockierende Statistiken in Deutschland besagen, dass Karies gerade bei den Kleinkindern weit verbreitet ist. Besonders gemeint ist hier die Nuckelflaschenkaries. Die Eltern verabreichen ihren Kindern oft in der Schoppenflasche Getränke, die Zucker enthalten.

Zum Beispiel Saft oder Eistee ist ein Getränk, dass die Kleinen sehr mögen. Die schlechten Statistiken entstehen aufgrund der mangelnden Aufklärung über die Entstehung der frühkindlichen Karies. Den Eltern ist gar nicht bewusst, was sie anrichten. Saugen die Kinder den ganzen Tag an dem süßen Getränk in der Schoppenflasche, so sind die Zähne kontinuierlich mit Zucker umspült und Zucker greift bekanntlich die Baby Zähne an. Der Zahnschmelz hat dann kaum Zeit sich zu regenerieren. Dazu kommt dann die mangelnde Zahnpflege.

Folgende Schritte sollten beim Baby eingehalten werden:

Fazit

Es gibt heutzutage viele Zahnpflegemittel. Nur alleine Zähneputzen hilft nicht, es ist enorm wichtig, die Speisereste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Die Munddusche und die Zahnseide sind hierfür geeignet. Interdentalbürsten und Zahnstocher können jedoch auch zur Zahnzwischenraum-Reinigung nützlich sein. Wir hoffen, dass in diesem Artikel die Wichtigkeit der Bekämpfung von Bakterien im Mundraum und die Zahngesundheit deutlich geworden sind.

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Sources

– Klocke, Astrid, David Sonntag, and Thomas Beikler:Elektrische Zahnbürsten–gibt es etwas Neues?.“ Quintessenz 66.1 (2015): 7-19, abgerufen am 12.09.2018

C.E. Dörfer, U. Schiffner, H.J. Stehle: Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund und Kieferheilkunde: „Häusliche, mechanische Zahn- und Mundpflege“ , DZZ 62 (09) 2007, abgerufen am 29.01.2019

-Knöfler, Gerhild, and Rainer Haak: „Neue Interdentalraumreiniger: Spülung statt Zahnseide?.“ Quintessenz 63.5 (2012): 605-608. https://www.researchgate.net/profile/Rainer_Haak/publication/291346486_Neue_Interdentalraumreiniger_Spulung_statt_Zahnseide/links/57c0365208aeda1ec3887073.pdf , abgerufen am 13.09.2018