Parodontitis – Volkskrankheit Nummer 1?

Nun, es gibt ja immer noch Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Grippewellen. Parodontose – oder besser gesagt Parodontitis, wie wir gleich erfahren werden – ist also nicht auf Platz 1 der Volkskrankheiten. Dennoch sind schätzungsweise 12 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen. In der Gruppe der 35 bis 45 Jährigen sogar mehr als die Hälfte. Das sind alarmierende Zahlen, denn zu den Folgen einer Parodontitis gehören nicht nur der Verlust der eigenen Zähne, sondern auch Darmerkrankungen, ein erhöhtes Schlaganfallrisiko und Diabetes. Dabei sind die Vorbeugung und auch die Behandlung in einem frühen Stadium gar nicht so schwierig. Die Krankheit ließe sich, wenn man genügend über sie weiß, rechtzeitig behandeln.

Genau für diese Informationen haben wir von Dentaly.org diesen Beitrag erstellt. Sie erfahren alles Nötige über die Ursachen, den Verlauf der Krankheit und mögliche Therapieformen.

Parodontose oder Parodontitis?

Zu Beginn empfiehlt es sich, die Begrifflichkeiten genau zu klären. Im Volksmund weit verbreitet – hier ist jetzt der übertragene und nicht der wörtliche Sinn gemeint – ist das Wort Parodontose. Doch aus medizinischer Sicht ist der Begriff falsch. Eingeführt wurde er 1921 durch den Berliner Zahnarzt Oskar Weski. Heute wird Parodontose zwar noch oft benutzt, doch ist dies eigentlich nur im historischen Kontext richtig. Denn die medizinische Endung „-ose“ beschreibt einen atrophischen Prozess, also Gewebsschwund. Die medizinische Endung „-itis“ hingegen deutet auf eine Entzündung hin. Da es so gut wie nie zu einem Gewebsschwund bei Zahnfleisch und Kiefer ohne eine bakterielle Entzündung kommt, ist der Begriff Parodontose also aus medizinischer Sicht nicht zu verwenden. Im nächsten Abschnitt werden wir uns die Bedeutung der anderen, in beiden Wörtern gleichen, Wortbestandteile ansehen.

Ein Zahnarzt erklärt sein Vorgehen bei der Behandlung einer durchschnittlichen Paradontitis, wie sie bei den meisten Patienten vorkommt.

Die betroffene Region

Nachdem wir die Endung „-itis“ geklärt haben, ist es außerdem hilfreich, sich den Rest des Wortes anzusehen. Die Bestandteile „par“ und „odont“ stammen von den altgriechischen Wörtern „parà“ und „odous“. Sie bedeuten „neben“ und „Zahn“. Hier finden wir auch schon den ersten Hinweis auf unsere Krankheit Parodontitis. Denn Übersetzen lässt sich der Fachbegriff in etwa mit „Entzündung neben dem Zahn“. Denn betroffen sind nicht die Zähne selbst, sondern ihr sogenannter Zahnhalteapparat. Der medizinische Fachbegriff lautet hier Parodontium, umgangssprachlich auch Zahnbett genannt. Betroffen von einer Parodontitis sind also in erster Linie das Zahnfleisch und der Kieferknochen.

Die besonders empfindliche und daher schnell betroffene Stelle ist der Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch. Hier dringen Bakterien ein, die dafür Sorge tragen, dass eine Entzündung im Zahnfleisch entsteht. Das Zahnfleisch schwillt an und löst sich vom Zahnhals. Der nun entstandene Zwischenraum wird Zahnfleischtasche genannt und bietet noch mehr Raum für Bakterien, die sich hier durch Nahrungsreste prächtig vermehren können. Ein Teufelskreis entsteht.

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Wie erkennen Sie Parodontitis?

Zahnfleischbluten
Freiliegende Zahnhälse und Bluten beim Zähneputzen sind Hinweise auf eine Parodontitis

Das Problem bei dieser Erkrankung ist ihr häufig langsamer und schleichender Verlauf. Lange Zeit sind sich Patienten nicht darüber im Klaren, dass sie an dieser Krankheit leiden, denn sie haben keine Zahnschmerzen. Ein erster Indikator für Parodontitis kann Zahnfleischbluten sein. Doch, wie wir später noch sehen werden, gibt es hierfür auch andere Gründe. Ein Grund mehr, dass viele Patienten gelegentliches Zahnfleischbluten für eine einmalige und kurze Entzündung halten. So verkennen sie die langfristig schädliche Auswirkung der Parodontitis.

Daher sollten Sie Ihren Mundbereich auch nach anderen Symptomen absuchen, wenn Sie nach dem Zähneputzen oder nachdem Sie in einen Apfel gebissen haben, Zahnfleischbluten entdecken. Zu diesen Symptomen gehören beispielsweise geschwollenes Zahnfleisch, lockere Zähne und sichtbare Zahnhälse. Aufgrund der Ausscheidungen der Bakterien kann es auch zu Mundgeruch kommen, was ebenfalls ein Hinweis auf eine Parodontitis darstellt.

Entdecken Sie derartige Symptome bei sich, ist es ratsam, einen Zahnarzt zu konsultieren. Denn der Zahnarzt hat verschiedene Möglichkeiten eine eventuelle Krankheit ihres Zahnhalteapparats genauer zu bestimmen. Dies geschieht beispielsweise mit speziellen Instrumenten, welche die Größe der sogenannten Zahnfleischtaschen messen kann. Bei fortgeschrittener und bereits auf die Knochensubstanz übergegangener Paradontitis lässt sich diese auch mit einer Röntgenaufnahme erkennen.

Diese Symptome können auf eine Parodontitis hinweisen:

Parodontitis oder Gingivitis – Was ist der Unterschied?

Die beiden Krankheiten Parodontitis und Gingivitis sind sehr ähnlich. Viele ihrer Symptome gleichen sich. So zum Beispiel das Zahnfleischbluten oder der möglicherweise auftretende und bakterienbedingte Mundgeruch. Der wesentliche Unterschied beider Krankheiten besteht darin, dass die Gingivitis lediglich eine Entzündung des marginalen Zahnfleischs darstellt – gemeint ist der äußere, bewegliche Teil. Demgegenüber ist eine Parodontitis eine Krankheit, die den gesamten Zahnhalteapparat befällt, also einschließlich des Kieferknochens.

Dass beide Krankheiten sehr ähnlich sind, ist auch an dem leidvollen Umstand zu erkennen, dass eine Gingivitis das Auftreten einer, beziehungsweise den Übergang in eine, Parodontitis erleichtert. Diese Folge ist jedoch nicht zwangsläufig. Ursachen, Symptome und Prophylaxe sind bei beiden Krankheiten ebenfalls sehr ähnlich. Nur die Therapieformen unterscheiden sich.

Das sind die Ursachen

Da es sich bei einer Parodontitis um eine bakterielle Entzündung handelt, sind natürlich Bakterien der eigentliche Auslöser dieser Krankheit. Im menschlichen Mundraum kommen bis zu 500 verschiedene Bakterienarten vor, doch nur eine sehr geringe Anzahl davon ist in der Lage, eine Parodontitis auszulösen. Anders, als bei der schon erwähnten Gingivitis. Hier können potenziell alle Bakterien die Entzündung auslösen, was auch bei der Pleuritis passieren kann.

In beiden Fällen muss jedoch ganz klar gesagt werden, dass die Bakterien allein nicht Schuld an der Entzündung sind. Vielmehr ist es das eigene Immunsystem, welches Mechanismen in Gang setzt, um die entdeckte Überpopulation an Bakterien zu bekämpfen. Die Enzyme, welche vom Immunsystem auf die Bakterienabwehr angesetzt werden, zerstören nämlich auch das eigene Gewebe. So ist es tatsächlich der eigene Körper, der für einen Abbau von Zahnfleisch und Knochengewebe verantwortlich ist.

Neben den Bakterien, die sich als Plaque an den Zähnen festsetzen und das Immunsystem herausfordern, gibt es jedoch noch andere Ursachen und Faktoren, die das Risiko für eine Parodontitis teilweise deutlich erhöhen. Diese Risiken wollen wir uns im Folgenden einmal genauer ansehen.

Welche Risikofaktoren sind vorhanden?

Tabakkonsum schadet den Zähnen
Rauchen färbt nicht nur die Zähne gelb, es erhöht auch das Risiko für Parodontitis

Grundsätzlich ist hierbei zu unterscheiden, ob der Risikofaktor vom Patienten selbst beeinflussbar ist oder nicht. Mehrere Studien der letzten Jahre ließen den Verdacht aufkommen, dass bestimmte Gene eine Wahrscheinlichkeit von Parodontitis erhöhen können. Auch andere Krankheiten, die häufiger (Diabetes) oder seltener (Skorbut, Vitaminmangel) in Industrienationen vorkommen, erhöhen das Risiko für eine Parodontitis deutlich. Eine Schwangerschaft ist ebenfalls ein Risikofaktor für die Parodontitis.

Dem gegenüber stehen jene Risiken, die der Mensch selbst zu verantworten hat. Ganz offensichtlich steht eine schlechte Mundhygiene und die damit einhergehende Bildung von Plaque im Mittelpunkt. Doch auch das Atmen durch den Mund, der Konsum von Tabak und nicht behandelte Karies können zu Parodontitis führen. Piercingschmuck, der an ungünstigen Stellen im und am Mund platziert ist, beherbergt ebenfalls ein Risiko. Hier sind besonders das Lippenbändchen und die Zunge zu nennen.

Diese Risikofaktoren können Sie selbst beeinflussen:

Der Krankheitsverlauf

Bei der Parodontitis sind zwei verschiedene Klassifikationen zu unterscheiden. Ursachen, Symptome und Verläufe sind jeweils ähnlich. Entscheidend ist hier die Geschwindigkeit, mit der die Krankheit fortschreitet. Im Folgenden wollen wir uns die beiden unterschiedlichen Krankheiten (akute Parodontitis und chronische Parodontitis) einmal genauer ansehen.

Die Klassifikationen

Nur selten kommt es zu einer akuten Parodontitis, welche sehr zügig verläuft und schnell das Knochengewebe im Kiefer angreift. Die Zahnärztin kann diese Form der Krankheit besonders gut auf einem Röntgenbild erkennen, da sich der Knochen entlang der Zahnwurzel abbaut. Das so entstehende Loch ist daher trichterförmig.

Demgegenüber verläuft die wesentlich häufigere chronische Parodontitis sehr langsam und eher schubweise. Hier zeigt das Röntgenbild einen gleichmäßigen und horizontalen Knochenrückgang, was damit zu erklären ist, dass der Körper in Ruhephasen eine Art Umbau vornimmt und das Knochengewebe neu verteilt. Die chronische Parodontitis ist die wesentlich häufigere Variante. Da sie meist schmerzfrei bleibt, wird sie von Patienten nur selten früh erkannt. Der Zahnarzt stellt die Diagnose meist zufällig, nachdem ein Patient über Zahnfleischbluten klagt.

Die Folgen bei einer Nichtbehandlung

Zahnfleischschwund
Deutlich zu sehen: Der Rückgang des Zahnfleischs und die freiliegenden Zahnhälse

In beiden Fällen kann im schlimmsten Falle ein Verlust von einem oder mehreren Zähnen die Folge einer Erkrankung an Parodontitis kommen. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Krankheit nicht behandelt wird. Durch den Knochenschwund lockern sich die Zähne immer weiter, bis sie schließlich einfach ausfallen. Das bringt nicht nur ästhetische Probleme mit sich, sondern führt auch zu einem Verlust bzw. einer Einschränkung der Fähigkeit zum Kauen.

Eine andere, häufig unterschätzte, Folge auf den Körper findet sich nicht im Mundraum, sondern andernorts. Die Verbindung zwischen Zahngesundheit und der Gesundheit des restlichen Körpers ist bereits seit Jahrhunderten bekannt. Auch wenn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen nicht immer zutreffend waren, wie speziell das Beispiel des Sonnenkönigs Ludwig XIV. zeigt.

Doch zurück zu unserer Parodontitis. Wird die Krankheit nicht oder nicht schnell genug behandelt, kann dies Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers haben. So steigt beispielsweise das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes um das Zweifache. Ebenfalls Lungenentzündungen, Schwangerschaftsabbrüche, Diabetes und Osteoporose (Knochenschwund) haben höhere Wahrscheinlichkeiten nach einer Parodontitis aufzutreten. Der Grund für diese Verbindung liegt in den Bakterien. Durch ihre Vermehrung in den Zahnfleischtaschen und die eventuell blutenden Entzündungen, gelangen die Bakterien in den Blutkreislauf und somit auch in andere Organe des Körpers. Hier können sie großen Schaden anrichten.

Wenn Patienten eine Parodontitis nicht behandeln kommt es zu:

  • Ästhetischer Einschränkung durch Zahnverlust
  • Einschränkung beim Kauen durch Zahnverlust
  • Höherem Risiko für Diabetes, Schlaganfall, Schwangerschaftsabbruch etc.

Möglichkeiten der Parodontosebehandlung

Zahnfleischtaschenmessung
Der Zahnarzt misst die Tiefe der Zahnfleischtaschen

Je nach Stadium der Krankheit empfehlen sich unterschiedliche Formen der Parodontosebehandlung, respektive Parodontitisbehandlung. Der Ablauf einer Parodontitisbehandlung ist jedoch relativ ähnlich. Bei allen Varianten werden zwei Ziele zu erreichen versucht, die das Übel an der Wurzel – hier ist der übertragene Sinn gemeint – packen. Diese beiden Ziele lauten: Die verursachenden Bakterien beseitigen und die Entzündung stoppen.

Prophylaxe kommt zuerst

Generell gilt, dass eine gute Vorsorge besser ist, als nachher eine Therapie durchführen zu müssen. Hierzu zählen vor allem regelmäßige und gründliche Mundhygiene, also Zähneputzen, und eine Kontrolle beim Zahnarzt. Letztere sollte mindestens zwei Mal pro Jahr stattfinden. Bei Risikogruppen, wie zum Beispiel schwangeren Frauen, auch alle drei Monate.

Professionelle Zahnreinigung

Wurde eine Parodontitis durch einen Arzt diagnostiziert, kommt es auf den Status der Krankheit an. Wurde nur eine geringe Tiefe der Zahnfleischtaschen festgestellt, so ist das Problem eventuell mit einer verbesserten Mundhygiene und häufigen professionellen Zahnreinigungen durch den Arzt in den Griff zu bekommen. Das Ziel ist hierbei, dass die krankheitsverursachenden Bakterien möglichst entfernt werden und deren Nahrungsgrundlage, also die Essensreste in den Zahntaschen, beseitigt werden. Bei der Mundhygiene zu Hause kommt hier der Zahnseide eine besondere Bedeutung zu.

Antibiotika

Ist die Paradontitis bereits weiter fortgeschritten, besteht eine andere Möglichkeit darin, dass der Zahnarzt mittels einer Laboruntersuchung die verantwortliche Bakterienart ermittelt. Nun kann durch die Verabreichung von Antibiotika dieses Bakterium gezielt bekämpft werden. Das eigene Immunsystem muss nicht mehr selbst durch die Produktion der gewebsschädigenden Enzyme handeln. Allerdings sollte der Einsatz von Antibiotika generell nur sparsam verlaufen, da sich andernfalls Resistenzen und andere unerwünschte Folgen einstellen können.

Plasmatherapie

Die Alternative zum Einsatz von Antibiotika liegt in der modernen Plasmatherapie. Hierbei wird medizinischer Sauerstoff (Plasma genannt) gezielt an die entzündeten Stellen herangeführt. Dies geschieht über eine weiche Bissschiene, die über einen Schlauch mit dem Plasmagerät verbunden ist. Das Sauerstoffgemisch wird so direkt auf die betroffenen Stellen geleitet. Es dringt auch tief in die Zahnfleischtaschen ein und kann dort die schädlichen Bakterien abtöten. Parodontologen, die eine derartige Behandlung anbieten, gibt es jedoch noch nicht überall. Patienten sollten sich daher genau erkundigen, ob ihr Zahnarzt über ein solches Gerät verfügt. Auch die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist bisher nicht gegeben.

Operation

Bei einem weit fortgeschrittenen Verlauf der Parodontitis kann eine Operation die letzte Möglichkeit sein, den Verlust des Zahnes zu verhindern. Bei der Operation werden verschiedene Absichten verfolgt. Das geschwollene Zahnfleisch wird aufgeschnitten, um die dahinter verborgenen Taschen zu reinigen. Danach wird die Zahnfleischtasche operativ verkleinert, um so der Bakterienkolonie den Lebensraum zu nehmen.

Parodont Creme

Zähneputzen als Prophylaxe
Hilft immer noch am besten: Eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene

In der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf Vox machte der Berliner Zahnarzt Dr. İsmail Özkanlı mit einer Parodontose Creme auf sich aufmerksam. Er hatte bereits vor über 15 Jahren in seiner Zahnarztpraxis mit Schwarzkümmelöl geforscht und gemeinsam mit einem Apotheker eine Art Gel zur Behandlung von Parodontitis entwickelt. Die so entstandene Parodont Creme ist mit der Hilfe der „Löwen“ nun auf dem erhältlich. Laut Dr. Özkanlı und seinen Investoren wurde die Wirkung bereits durch mehrere Studien belegt. Ein Gerichtsurteil untersagte den Vertreibern jedoch die Bewerbung als medizinisches Produkt. Seither ist die Parodont Creme als Kosmetika erhältlich, welches eine Entstehung oder eine schnelle Ausbreitung der Parodontitis verhindern soll. In Kombination mit einer gründlichen Mundhygiene, also regelmäßigem Zähneputzen, ist die Parodont Creme jedoch sicherlich nicht verkehrt.

Parodontitis Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Die folgende Übersicht gibt eine grobe Veranschaulichung der Behandlungsmöglichkeiten wieder. Es ist jedoch nicht so, dass eine der Möglichkeiten alleine ausreichend ist. Gerade die vorbeugende Mundhygiene sollte immer (auch ohne vorhandene Parodontitis) zur täglichen Routine gehören. Andere Varianten sind teilweise in Kombination sinnvoll. So zum Beispiel die Plasmatherapie in Verbindung mit einer Zahnreinigung.

Häufigkeit Dauer Kosten Kostenübernahme durch Krankenkassen
Vorbeugende Mundhygiene Nach den Mahlzeiten 3 – 6 Minuten Wenige Euro für Zahnpasta, Zahnseide und Zahnbürste nein
Paradont Creme als Unterstützung 3 mal täglich 2 Minuten ca. 5 € pro Packung nein
Antibiotika Nach Arzt und Packungsbeilage - unterschiedlich ja
Plasmatherapie Alle 3 Monate 30 Sekunden 45 €/ Sitzung nein
Professionelle Zahnreinigung Alle 3 Monate 1,5 Stunden 100 €/ Sitzung nein
Operation einmalig Je nach Umfang - ja

Ausblick und Verweise

Wir hoffen, dass Sie nun Einiges über die Volkskrankheit Parodontitis, oder umgangssprachlich Parodontose, erfahren haben, was Sie zuvor noch nicht wussten. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen oder benötigen Sie noch andere Informationen? Dann schauen Sie sich doch gerne noch etwas bei uns um. Vielleicht sind Sie ja auf der Suche nach spannenden Infos zum Zahnbleaching oder Sie haben Fragen zur Wurzelbehandlung?

Wir, von Dentaly.org, wünschen uns, dass Sie alles über Ihre Zähne erfahren können und stets mit einem strahlenden Lächeln durchs Leben gehen.

Parodontitis – Volkskrankheit Nummer 1?
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Sources