Die beste Zahnpasta – Ihr Ratgeber

Zahnpasta ohne Flourid gibt es selten in der Auswahl.

Sie fragen sich, welche Zahnpasta eigentlich am Besten ist? Ob Flourid wirklich so schädlich ist?

Die Zahnpasta im Test– auf Inhaltstoffe und Wirksamkeit. Die Experten von Dentaly.org verraten Ihnen gerne alle nützlichen Informationen, um die passende Zahnpasta für Ihre Zähne zu finden.

Was ist Zahncreme?

Flouridfreie Zahnpasta ist bis dato noch selten in der Apotheke oder den Drogerieregalen zu finden.
Zahnpasta ohne Flourid gibt es selten in der Auswahl.

Die Bezeichnung Pasta stammt aus der lateinischen Bezeichnung für eine halbfeste Arzneizubereitung zur äußeren Anwendung. Sie ist in Gelform, als Konzentrat oder als weiche Creme erhältlich und dient dazu, die Zähne zusammen mit der Zahnbürste zu reinigen. Sie besitzt desinfizierende, entzündungshemmende und Atem erfrischende Eigenschaften.

Folgende Eigenschaften sollte die Zahnpasta haben

Natürlich spielt auch der Geschmack eine Rolle – besonders für Kinder. Aus gesundheitlicher Sicht zählen jedoch die drei genannten Eigenschaften am meisten.

Zahnpasta-Varianten im Überblick

Je nach den individuellen Bedürfnissen gibt es verschiedene Varianten:

  • Normale Zahnpasta enthält in der Regel Flourid zur Prophylaxe vor Karies und Pardontose
  • Sensitive Zahnpasta enthält schmerzstillende Zusätze und eine milde Zusammensetzung
  • Whitening Zahnpasta besitzt einen starken Abrieb der Zähne und soll durch die intensivere Reinigung bei vergilbten Zähnen.
Zahnstein kann man mit einer Zahnpasta nicht direkt entfernen.
Zahnpasta gegen Zahnstein zu verwenden funktioniert nur vorbeugend, wenn der Zahnstein zuvor bei einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt entfernt worden ist.

Was genau enthält die Zahnpasta?

  • Putzkörper: Sie sollen die mechanische Entfernung von Plaque verbessern und die Zahnoberfläche polieren, allerdings sollten diese nicht zu sehr abrasiv sein, sonst schädigen sie die Kronen, die natürlichen Zähne, die Brücken und auch die Veneers. Die meisten Zahncremes sind jedoch mittelstark abrasiv.
  • Feuchthaltemittel: Um dem Austrocknen der Zahncreme entgegenzuwirken. Sorbitol in der Zahncreme ist ein oft verwendetes Feuchthaltemittel
  • Tenside oder Schaumbildner:  Es sind Hilfsstoffe, die die Verteilung aktiver Inhaltstoffe, das Aufschäumen und die Reinigung unterstützen. Natrium Lauryl Sulfat (SLS/Sodium Lauryl Sulfat) ist ein oft verwendetes Tensid, dem man eine reizende und geschmacksverändernde Wirkung zuspricht. Schmeckt zum Beispiel nach dem Zähneputzen der Orangensaft nicht, dann ist es wegen SLS.
  • Bindemittel: Aerosil ist beispielsweise eine pyrogene Kieselsäure und dient als Bindemittel für Zahnpasta
  • Konservierungsmittel: Sie verhindern, dass die Zahncreme schlecht wird
  • Vorbeugend wirkende Substanzen zur Verwendung für die Karies- und Parodontoseprohylaxe wie Fluorid oder Triclosan in der Zahncreme.
  • Farbstoffe und Geschmacksstoffe
  • Wasser

Diese Inhaltsstoffe sollten in der Zahnpasta enthalten sein

Entzündungshemmende und antibakteriell wirkende Substanzen: Panthenol, Kamille oder Salbei

Zink: Dieses Spurenelement wirkt effektiv gegen Zahnstein, Bakterien und Plaque. Sehr gut, wenn es beinhaltet ist.

Putzkörper: Damit die Schleifpartikel nicht zu stark den Zahn abschmirgeln, sollte der RDA – Wert zwischen 30 und 50 liegen.

Fluoride:  Heutzutage der wichtigste Bestandteil in der Zahncreme – die Mineralsalze wie Amin-, Zinn- und   Natriumfluorid, um Zahnschmelz vor Säuren und Bakterien zu schützen.

Was macht Flourid genau?

Der Fluoridanteil in der Zahnpasta erhöht die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegenüber Säuren, beschleunigt die Remineralisation von oberflächlichen Entkalkungen und hemmt die Plaquebakterien. Zur Kariesprophylaxe werden insbesondere Kaliumfluorid, Zinnflourid, Natriumfluorid und Aminfluorid in den Zahncremes verwendet. In Kinderzahnpasten soll der Fluoridanteil reduziert sein, da insbesondere Kleinkinder einen hohen Anteil der Zahnpaste beim Putzen verschlucken. Dies kann zu einer Fluoridüberdosierung führen, die auch dann zustande kommen kann, weil der Stoff nicht nur in der Zahncreme enthalten ist.

Er ist ebenfalls in zahnärztlichen Behandlungsmitteln, in Mundwasser und anderen Zahnreinigungsmitteln aber auch in manchen Gebieten im Trinkwasser und in flouriertem Salz – was viel kostengünstiger ist als normales Salz ist und daher in Restaurants und Haushalten zu finden ist- und laut den Kenntnissen der Schulmedizin essentiell für die Zähne ist. Die Forschungen der Toxikologin Phillis Mullenix aus den 1990er-Jahren besagt zu Flourid, dass es bei Ratten zu einem niedrigerem IQ, dem Aufmerksamkeitsdefitsyndrom und der Hyperaktivitätsstörung geführt habe.

Was ist ein RDA Wert?

Mit diesem Wert wird die Abrasionsfähigkeit gemessen und zwar wird der Grad der Abrasionsaktivität als RDA/REA-Wert (Radioactive Dentin/Enamel Abrasion) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto stärker die Abrasionsfähigkeit. Der RDA – Wert in Zahnpasta ist bei stark abrasiven Pasten zur Entfernung von Farbablagerungen hoch. Im Zahnaufhellungsbereich werden diese Pasten eingesetzt. Der Nachteil dieser Paste ist, dass sie freiliegende Wurzelemente und den Zahnschmelz abreiben können. Die Folge könnte unter anderem sogar eine Wurzelentzündung sein.

Beste Zahnpasta für weiße Zähne

Egal ob preiswert oder kostspielig: Mit verfärbten Belägen werden alle Whitening – Zahnpasten fertig. Entgegen mancher Befürchtungen sind sie dabei nicht unbedingt zu aggressiv für gesunden Zahn­schmelz, was jedoch auf den RDA Wert ankommt. Schwarze Zahnpasta wird gerade in diesem Bereich immer moderner. Wir haben eine paar Vorschläge für wirksame Whitening Zahnpasten:

Produkt Beschreibung Preis
Splat blackwood Whitening Zahnpasta Wirkstoff: Aktivkohle, fouridfreie Zahnpasta, ohne schädliche Schmirgelstoffe 9 - 10 € (Amazon)
Aktivkohle Zahnpasta Aktivkohle Zahnpasta, leichte Zahnaufhellung, ohne Konservierungsstoffe, vegan 9 - 10 € (Amazon)
Zahnpasta von Marvis mit Whitening-Effekt Mit Pfefferminzöl und mineralischen Putzkörpern namens "Hydrated Silica". Seit 40 Jahren bewährt für Zahnaufhelllung. 6 - 7 € (Amazon)
Zendium sanftes Weiß Stärkt die natürlichen Abwehrkräfte und wirkt unterstützend bei Karies und Zahnfleischproblemen, mit Enzymen und Proteinen, hat einen sanft aufhellenden Effekt 7 - 8 € (Amazon)

Auch wenn die Marketingstrategen diese Zahnpasten mit „Extra White“ und „Brill­antweiß“ schmü­cken, können zum Beispiel Zähne, die eine natürliche Gelbfärbung haben, durch diese Pasten nicht weißer gemacht werden. Im besten Fall wird die ursprüng­liche Naturfarbe etwas aufgefrischt. Das blendende Weiß, mit dem uns manche Hollywood-Stars entgegen­strahlen, kann man jedoch nur durch ein professiones Bleaching beim Zahnarzt oder in einem Bleachingstudio bekommen.

Zahnpasta mit Xylit

Xylit dient zur Zahnaufhellung und der Süßstoff ist auch bekannt für seine reminalisierende Wirkung. Es ist ein in der Natur vorkommender Zuckeralkohol mit wenig Kalorien, der eine positive Wirkung auf die Mundhygiene hat. Seit den 1970er Jahren wird der Stoff in Studien genauer untersucht. In offiziellen Berichten der europäischen Lebensmittelbehörde heisst es, dass das Süßungsmittel zum Erhalt der Zahnmineralisierung beitragen kann. Hier ein paar Zahncremes, die den Stoff enthalten.

  • SANTE Naturkosmetik Dental med Zahngel und Zahncreme
  • Lavera Zahncreme und Zahngel
  • Herbdent Ayurvedisches Zahngel mit Xylitol

Zahnpasta mit Triclosan – ein Risiko?

Triclosan ist ein Desinfektionsmittel, das in Zahncremes verwendet wird zur Bekämpfung von Bakterien. Aufgrund dieser Wirkung ist es ebenfalls in Medikamenten, Reinigungsmitteln und Hygiene-Produkten zu finden. Da das Mittel sowohl für die Umwelt, als auch für den Menschen schädlich ist, darf es in Deutschland nur in kleinen Mengen in den Pasten enthalten sein. In Zahncremes darf Triclosan nur bis zu 0,3 Prozent ausmachen. Ein Beispiel ist hier Colgate Total, es ist jedoch in vielen Zahncremes enthalten.

Flouridflecken an den Zähnen.
Diese Flecken können beim übermäßigen Konsum von Flourid entstehen.

Triclosan sammelt sich auf Zahnbürste an

Eine Studie zeigt, dass beim Zähneputzen mit Triclosan ein gewisses Risiko von der Zahnbürste ausgeht. Wissenschaftler von der Universität von Massachusetts, USA, stellten fest, dass sich das Mittel in den Bürsten ablagert. Nach vier Wochen hatte sich die Menge an Triclosan zur sieben- bis zwölffachen Dosis summiert. Besonders hoch war die Konzentration bei extraweichen Zahnbürsten.

Wer Triclosan meiden will, der sollte nicht nur die Zahncreme wechseln sondern auch die Zahnbürste, denn in den Borsten der Zahnbürste sammelt sich der Stoff.

Zahnpasta ohne Flourid

Wer den Gerüchten über Flourid vertraut und eine flouridfreie Zahnpasta bevorzugt, der hat die Wahl zwischen pflanzlichen Inhaltstoffen wie Neem, Granatapfel, Süßholz, Minze, Zimt, Heilerde und anderen Naturstoffen.

Gerade die bekannten Naturkosmetikhersteller wie Lavera, Weleda oder Logona bieten heutzutage die besten Alternativen zu Zahncremes mit Fluorverbindungen an. Es werden natürliche Mineralien und Pflanzenextrakte eingesetzt.

Kräuterzahncreme von Apeiron

Die Naturkosmetikprodukte von Apeiron sind nach den BDIH Richtlinien zertifiziert. Sie Zahncreme wurde in Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Apothekern entwickelt und enthält keine Fluoride, Minze und Tenside, sondern besteht aus ayurvedischen Pflanzenextrakten: Die antibakterielle Wirkung wird durch Extrakte des Neembaumes, Nelkenöl und Süßholz erzielt. Zur Beruhigung des Zahnfleisches sind chinesische Dattel, Gelbholz, Rosenapfel und Baleria enthalten. Für den angenehmen Geschmack sorgen Thymian und Ceylon Zimt.

Ajona Zahnpasta konnte man früher nur in der Apotheke erwerben, jetzt gibt es sie überall.
Früher konnte man flouridfreie Zahnpasta nur in Apotheken beziehen, doch heute kann man sie im Internet bestellen oder in Drogerien erwerben.

Weleda Pflanzenzahngel

Das vegane Zahngel auf Kieselbasis pflegt und reinigt die Zähne ohne den Zahnschmelz anzugreifen. Die Pflanzenauszüge sind speziell auf reizempfindliches Zahnfleisch abgestimmt. Die fluoridfreie Zahncreme hat einen interessanten Hauptwirkstoff:

Einen Auszug aus Ratanhiawurzel, der das Mundgewebe strafft und somit Zahnfleischbluten vorbeugt. Empfindliches Zahnfleisch wird mit den Kräuterauszügen beruhigt.

Es gibt Zahnpasta ohne Flourid bei DM zu kaufen wie zum Beispiel:

Biodent von Terra Natura

Die Biodent Zahncremes gibt es in verschiedenen Versionen. Sie sind die ersten Zahnpastas mit Stevia und haben das BDIH Zertifikat für kontrollierte Naturkosmetik. Der Hauptwirkstoff ist grüne Mineralerde, die mit ihrer basischen Eigenschaft neutralisierend auf Säuren wirkt. Die mikrofeinen Putzkörper aus Kreide entfernen schonend Ablagerungen auf den Zähnen. Weitere Wirkstoffe zur Beruhigung des Zahnfleisches und für einen guten Geschmack sind Nelkenöl, Krauseminze, Myrrhe-, Grüntee- und Olivenblattextrakt.

Ajona Zahnpasta

Die flouridfreie Zahncreme verzichtet vollständig auf Farb- und Konservierungsstoffe. Enthalten ist stattdessen Kalziumcarbonat, Sodium Bicarbonat, Sodium Natriumlaurylsulfat, Bisabolol, Saccharin, Urea, Diammoniumphosphat, Algin, Kalziumcitrat, Anethol, Glycerin und Wasser.

Welche Zahncremes gibt es noch?

Universal-Zahnpasta

Normale oder Universal – Zahnpasten sollen in der Regel Karies vorbeugen und Zähne sowie Zahnfleisch schützen. Die meisten Pasten enthalten Flourid es gibt jedoch auch Ausnahmen wie die „Biorepair“ oder „Weleda Pflanzen Zahngel“, die kein Flourid aufweisen und somit keinen nachgewiesenen Karies-Schutz bieten, wenn man von den Kenntnissen der Schulmedizin ausgeht.

Sensitive Zahnpasta

Die Zielgruppe sind Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen oder sensiblem Zahnfleisch, die eventuell unter freiliegenden Zahnhälsen leiden. Die Zahncreme sollte eine sanfte Zusammensetzung haben, beruhigend und schmerzstillend sein. Der Abrieb sollte möglichst niedrig sein oder die Schleifpartikel gering, um die irritierten Zähne nicht zu reizen. Um die Überempfinlichkeit einzudämmen werden hier Pasten mit Kaliumverbindungen oder Aminflourid verwendet, da diese Stoffe auf der Zahnoberfläche eine Schutzschicht bilden sowie in die Dentilkanäle eindringen und diese verschließen bzw. an der Schmerzweiterleitung hindern. Ein Beispiel für solch eine Zahnpasta ist die Elmex Sensitive Professional Repair & Prevent. Zahnpasten die das Tensid Natriumlaurylsulfat (SDS oder SLS) verwenden, gelten laut einiger Studien als hautreizend, daher sollte dieser Stoff vermieden werden.

Niedriger Flouridgehalt und leckerer Geschmack bei Kinderzahncreme.
Baby Zahnpasta unterscheidet sich von der herkömmlichen Zahncreme im niedrigeren Flouridgehalt und der auf den Kindergeschmack angepassten Geschmacksrichtung.

Kinderzahnpasta

Es gibt einerseits Produkte für Milchzähne und andererseits für die bleibenden Zähne. Um Karies bei Kindern vorzubeugen, sollte Fluorid in niedriger Dosierung enthalten sein.  Aus diesem Grund ist die Erwachsenen -Zahnpasta nicht für Kinder zu empfehlen. Hintergrund ist der hohe Fluorid-Gehalt, der bei Kindern zu braunen oder weißen Flecken auf den Zähnen oder im schlimmsten Fall zur Fluoridvergiftung führen kann.

Bei Kindern gilt als Obergrenze für die tägliche Fluorid-Aufnahme 0,05 – 0,07 mg Fluorid pro kg Körpergewicht. Dies bedeutet beispielsweise, wenn das Kind 12 kg wiegt, dann sollte es maximal 12 x 0,05 mg = 0,6 mg täglich an Flourid zu sich nehmen.

Zahnpasta mit Zink sollte man Kindern nicht geben, da das Spurenelement zwar Biofilm, Bakterien und Zahnstein bekämpft, aber bei Überdosierung das Immunsystem schwächen kann. Bereits in der täglichen Nahrung sollte genug Zink enthalten sein. Dontodent Kids ist eine empfohlene Kinderzahncreme.

Welche Zahnpasta bei Parodontose?

Wer unter Parodontose leidet, der benötigt:

  • Einen geringen bis mittleren Abrieb mit einem  RDA-Wert zwischen 30 – 60
  • Der Fluorid-Gehalt sollte nicht unter 1000-1500 ppm liegen, damit die Zähne einen Schutzfilm erhalten und Keime reduziert werden.
  • Chlorhexetidin kann zusätzlich zur Zahncreme verwendet werden um die Bakterien abzutöten.
  • Ätherische Öle wie das Schwarzkümmelöl sind empfohlen
  • Kräuterextrakte wie Minze, Salbei und Kamille sollten als Entzündungshemmer enthalten sein.
  • Zahnpasten ohne das Tensid Natriumlaurylsulfat, die eventuell weitere Hautreizungen auslösen sind zu vermeiden
  • Die Zahnbürste sollte weich sein und abgerundete Borsten haben.

Zusammen mit einer sensiblen Zahncreme sollte das Parodont Zahnfleisch Pflegegel verwendet werden. Die Zahnfleischcreme Parodont ist ebenfalls bei Parodontose zu empfehlen. 

Auch ein passendes Mundwasser zur Desinfektion des Mundraumes ist zu empfehlen. Zum Beispiel ist Listerine Total Care Sensitive Mundspülung geeignet für die Desinfektion des Zahnfleisches bei Parodontose.

Zahncreme für Risse im Zahnschmelz

Mit einem Wirkstoffkomplex auf Hydroxylapatit-Basis können Risse im Zahnschmelz repariert werden. Hydroxylapatit wird im menschlichen Körper gebildet. Er ist ein Hauptbestandteil der Knochen und Zähne. Das synthetisch im Labor hergestellte Hydroxylapatit weist ähnliche Eigenschaften auf wie unser natürlicher Zahnschmelz und zwar schützt er den Zahnschmelz vor Karies und Säuren. Leider ist der synthetische Wirkstoff noch nicht vollständig erforscht. Die Zahnpasten mit dieser Substanz enthalten kein Fluorid, weshalb viele Zahnmediziner die Verwendung als kritisch ansehen. Biorepair Zahnpasta weist zum Beispiel diesen Stoff auf.

Zahnpasta in der Schwangerschaft

Hormonelle Veränderungen führen bei vielen Frauen zu Zahnfleischbluten und erhöhter Karies – Anfälligkeit, da die Zähne leichter remineralisiert werden können. Daher sollte auf Stoffe wie Fluorid geachtet werden, um den Zahnschmelz zu härten. Die in der Zahncreme enthaltenen Mengen sind unbedenklich für die Gesundheit des Ungeborenen. Sollte gerade am Anfang der Schwangerschaft ein starker Würdereflex bestehen, dann sollten die Schwangeren ohne Zahnpasta putzen und danach ein fluoridhaltiges Mundwasser benutzen.

Zahnpasta im Test

Im Jahr 2018 haben wir die besten Zahncremes verglichen und möchten die ersten 4 Zahncremes vorstellen:

Zahnpasta Geschmack Vorteile Note
Parodont Zahnfleisch Pflegegel Schwarzkümmelöl (schwach im Geschmack) vegetarisches Gel, keine Zahnpasta, dermatologisch getestet effektiv gegen Parodontose sehr gut
Elmex SENSITIVE PROFESSIONAL REPAIR & PREVENT Minze anhaltende Schmerzlinderung bei Zahnfleischproblemen, klinisch bestätigte Formel gut
Sensodyne Zahnpasta Pro Schmelz Minze PH-neutral, mit Aufhellungseffekt, steigert Mikrohärte der Zähne, gut
Snoww White Aktivkohle Zahnpasta Kokos frischer Atem, Aufhellungs- und Reinigungseffekt, weiße Paste Sehr gut
Aktivkohle Zahnaufhellungspulver Kokos Desinfiziert den Mundraum auf natürliche Weise, Aufhellungseffekt sehr mild nach einigen Anwendungen Sehr gut

Unsere Empfehlung:

Zendium Zahnpasta

Zendium ist eine parabenfreie Zahnpasta, die kein Triclosan oder SLS (Natrium Laurylsulfat) enthält. Zendium enthält einige der gleichen Enzyme und Proteine, die im Mund natürlich vorkommen und benötigt dadurch keine Konservierungsstoffe. Bei regelmäßiger Anwendung unterstützen die enthaltenen Proteine und Enzyme die guten Bakterien im Mund und die schlechten Bakterien können sich nicht vermehren. Zendium ist eine Fluorid Zahnpasta zum Schutz vor Karies.

Rezept für Zahnpasta

Die natürliche Zahncreme hat den Vorteil, dass man genau weiß, was sie enthält, nämlich keine künstlichen, schädlichen Inhaltsstoffe, sie ist frei von Plastik, besonders geeignet für Kinder und dazu preiswert.

Zutaten:

  • 5 EL Bio-Kokosfett
  • 3 EL Natron
  • 3-4 Tropfen Pfefferminzöl
  • 2 TL Steviapulver
Zahnpasta selbst machen ist möglich.
Die optimale Bio Zahnpasta ist die selbst Gemachte, denn man weiss genau, was sie enthält.

Zubereitung:

  1. Fett schmelzen und alle Komponente zusammenmischen
  2. Rühren bis die Masse erhärtet ist und sich nicht auftrennt
  3. Bei Zimmertemperatur lagern, um zu gewährleisten, dass die Masse weich bleibt
  4. Mit einem Spatel oder Teelöffel die Kokospaste auf die Zahnbürste auftragen

 

Fazit

Zur täglichen Mundhygiene zählt eine gute Handzahn- oder elektrische Zahnbürste, Zahnseide und eine geeignete Zahnpasta, damit die Zähne gesund bleiben.

 

 

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Sources

 

Breyer Thomas: „Kann Zahnpaste gefährlich werden?.“ Heilberufe 69.6 (2017): 64-64; https://link.springer.com/article/10.1007/s00058-017-2878-4  abgerufen am 17.10.2018

Stiftung Warentest: Zahnpasta für weiße Zähne: Die besten für Ihre Zähne; https://www.test.de/Zahnpasta-fuer-weisse-Zaehne-Die-besten-fuer-Ihre-Zaehne-4218161-0/  abgerufen am 17.10.2018

Küpper, Christine, Christian Sieckmann, and Susanne Kneist: „Zum möglichen antimikrobiellen Einfluss von Zahnpasten.“ ZWR-Das Deutsche Zahnärzteblatt 126.09 (2017): 420-431. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/s-0043-117387 abgerufen am 17.10.2018