Festzuschuss für Zahnersatz: Was die Krankenkasse an Kosten übernimmt

Zahnersatz ist nicht preiswert, doch man benötigt ihn trotzdem.
Die Zahnersatz Kosten sind in Deutschland hoch. Daher muss man gut vergleichen und abwägen, ob eventuell Zahnersatz im Ausland eine Option wäre.

Sie benötigen dringend einen Zahnersatz und fragen sich, welche Ausgaben auf Sie zukommen und welche Optionen Sie haben?

Nicht sofort entscheiden, denn günstig ist Zahnersatz nicht!

Der Zahnarzt kann ein Angebot machen und Ihnen sagen, welchen Typ von Zahnersatz Sie verwenden sollten. Doch was die Kosten angeht, so sollten Sie nicht gleich bei der ersten Offerte zusagen, denn die Zahnersatz Kosten variieren pro Zahnarzt und es stellt sich die Frage, wieviel Festzuschuss die Krankenkasse für zum Beispiel für eine Brücke als Zahnersatz oder für ein Implantat gewährt.

Die Experten von Dentaly.org werden Licht ins Dunkel bringen und das Thema Zuschuss der Krankenkasse sowie die Kostenpunkte für Zahnersatz genau erläutern. Außerdem beschreiben wir die verschiedenen Typen von Zahnersatz.

Festzuschuss für Zahnersatz

  • Die gesetzlichen Krankenkasse bezahlen für Brücken, Prothesen und Kronen einen Festzuschuss, der aus Durchschnittswerten ermittelt wird und die Hälfte der anfallenden Kosten für die Regelversorgung abdecken soll.
  • Die Regelversorgung ist die von den Krankenkassen ermittelte Basistherapie. Wer darüber hinaus besseren Zahnersatz oder eine hochwertigere Behandlung wünscht, der muss die Mehrkosten selbst tragen. Eine Selbstbeteiligung fällt in jedem Fall an
  • Die Regelversorgung unterliegt der wissenschaftlichen Überprüfung. Zum Beispiel wurde ermittelt, dass Metall bruchfester, haltbarer und stabiler als Keramik ist. Daher ist der Metall eine Kassenleistung, was im Folgenden genau beschrieben wird:

Was genau ist die Kassenleistung bei Zahnersatz?

In der offiziellen Tabelle für Richtlinien zum Festzuschuss sind 50 Befunde aufgelistet, die den jeweiligen Festzuschuss, der von der gesetzlichen Krankenkassen geleistet wird, darstellen. Die Zuschüsse für jedes Jahr neu festgelegt. Ein Gremium aus Krankenkassen und Zahnärtzen hat die Regelversorgung für jeden einzelnen Befund aus der Tabelle festgelegt. Nach Sozialgesetzbuch muss eine Regelversorgung zweckmäßig, ausreichend und wirtschaftlich sein. Die Krankenkasse 50 % der ermittelten Durchschnittskosten. Wenn das Bonushelft lückenlos geführt wurde, dann werden sogar 60 – 65 % von der Krankenkasse übernommen.

Zahnersatz im Härtefall

Die Kassenleistung ist im Härtefall für Zahnersatz kostenfrei bzw. geringer, ja nach Art des Zahnersatzes. Menschen, mit einem besonders niedrigen Einkommen zählen darunter. Je nach Krankenkasse muss jedoch vor einer Behandlung abgeklärt werden, unter welchen Umständen die Kasse welche Art von Behandlung und Zahnersatz übernimmt.

Was genau bedeutet Regelversorgung?

Die Regelversorgung für Zahnersatz wird in Deutschland für alle Kassenversicherten garantiert. Der Bürger trägt jedoch um die 50 % der Kosten.
Günstig ist Zahnersatz nicht. Um eine schöne Ästhetik zu waren müssen die Patienten einen größeren Betrag selbst bezahlen.

Unter Regelversorgung versteht man die Standardbehandlung bei Zahnersatz wie Kronen, Brücken und Prothesen. Die Richtlinien hierzu wurden von den Krankenkassen und der Zahnärzteschaft festgelegt.

Gesetzlich Krankenkassenversicherte haben in Deutschland Anspruch auf eine Regelversorgung.

Beispiel: Ist eine Brücke oder Krone im Seitenzahnbereich nötig, zählt ein Zahnersatz aus Nicht-Edelmetall zur Regelversorgung. Die Lebensdauer, Passgenauigkeit und Stabilität sind hier wissenschaftlich nachgewiesen und natürlich ist dieses Material auch preiswert, wobei man hier sehr auf beste Ergebnisse achtet. Wäre der Ersatz für den sichtbaren Zahnbereich gedacht, so fiele eine zahnfarbene Teilverblendung unter die Regelversorgung.

Eigenanteil bei Zahnersatz Kosten

Bei der Regelversorgung bezahlt der Kassenpatient circa 50 % der Gesamtkosten. Hat er sein Bonusheft zwischen 5 – 10 Jahre lückenlos geführt, so liegt sein Eigenanteil bei 40 oder 35 %. Laut Sozialgesetzbuch § 55 Abs.4 SGB V wird der Festzuschuss auch bei Keramik, Gold oder bei Implantaten genehmigt. Die dabei entstehenden Mehrkosten gehen jedoch zulasten des Patienten.

Gleichartige oder andersartige Versorgung

Wenn die Regelversorgung nicht greift, dann gibt es zwei verschiedene Lösungen:

  • Die gleichartige Versorgung beeinhaltet die Kassenleistung und zusätzliche Leistungen. Beispiel Zahnersatz Brücke: Wenn eine Metallene im Seitenzahnbereich mit Keramik verblendet wird, übersteigt dies die Kassenleistung, ist jedoch immer noch eine Brücke. In diesem Fall werden entstandenen Zusatzkosten für die Verblendung privat abgerechnet.
  • Die andersartige Versorgung beeinhaltet keine Kassenleistung, obwohl der Patient auch hier den Festzuschuss erhält. Die Behandlung wird jedoch nach der GOZ, sprich der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte, abgerechnet. Es wird zum Beispiel eine Zahnlücke mit einem Implantat anstatt mit einer Brücke versehen oder eine größere Zahnlücke erhält eine festsitzende Brücke und kein herausnehmbarer Zahnersatz.
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Wo ist Zahnersatz günstig?

Im Rahmen des europäischen Zahntourismus gibt es immer mehr Deutsche, die ihre Behandlung für Zahnersatz in Ungarn, Polen, Tschechien oder gar in Bulgarien durchführen lassen. Die Einsparungen belaufen sich hier auf zwischen 30 – 70 % und außerdem gewährt die Krankenkasse innerhalb Europas des Festzuschuss auf Zahnersatz, egal ob dieser nun in Deutschland oder einem anderen Land innerhalb der EU erworben wird.

Zahnersatz aus Ungarn

Reiseziel Nr. 1 für Zahntourismus
Ein gutes Land für Zahntourismus. Zahnersatz aus Ungarn ist sehr beliebt.

Die Zahnkliniken in Ungarn bearbeiten Kundenanfragen schnell und geben gerne Kostenvoranschläge. Es werden sowohl Zahnbehandlungen als auch Zahnersatz preiswerter als in Deutschland angeboten. Die Zahnärzte haben an rennomierten Universitäten studiert und die Kliniken sind top-modern. Die preiswerteren Behandlungen werden durch niedrigere Lohnkosten und Mieten ermöglicht. Zahnersatz im Ausland ist auf jeden Fall eine preiswertere Option.

Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherungen sind eine gute Lösung um Kosten einzusparen. Gerade in Deutschland sollte jeder gesetzlich Versicherte eine haben, denn er kann nur davon profitieren. Beim Thema Zahnersatz werden viele Einsparungen erzielt.

Die Sparmöglichkeit bei Zahnersatz

Zahnzusatzversicherungen übernehmen häufig zwischen 70 bis 90 % bei Zahnersatz. Es gibt sogar Zahnzusatzversicherungen, die 100 % übernehmen.

Brücke als Zahnersatz

Wie der Name es schon andeutet, überbrückt die Zahnbrücke Lücken im menschlichen Gebiss. Meist zählen Brücken zum festsitzenden Zahnersatz. Sie haben eine Langlebigkeit von 5 – 15 Jahren und bestehen meist aus den folgenden Materialien:

– Metall
– Metall-Keramik-Kombination (Voll- oder Teilverblendung)
– Vollkeramik

Die Zahnersatz Brücke wird an Zahnfeilern im Mund fixiert. An diesen Zahnpfeilern wird künstliches Material angebracht. Entweder werden benachbarte Zähne als Stütze verwendet oder es werden Implantate in den Knochen eingebracht, an denen der Zahnersatz befestigt wird. Beide Varianten werden mit künstlichen Zahnkronen versehen, die entweder auf dafür bearbeitete gesunde Zähne oder auf das Implantat aufgesetzt werden. Abhängig ist die Auswahl des Pfeilers einerseits von der Anzahl der zu ersetzenden Zähne und andererseits von der Qualität des Zahnhalteapparates des Patienten.

Behandlungsschritte

Haben Sie sich für eine Zahnbrücke entschieden, läuft der Eingriff in mehreren Schritten ab:

1) In einer ersten Sitzung werden die Zähne, die als Pfeiler für die Brücke dienen sollen, vorbereitet. Dafür entfernt der Zahnarzt zuerst Unreinheiten und Karies, wenn nötig. Anschließend werden die gesunden Zähne abgeschliffen und in Form gebracht, um als Pfeiler zu dienen. Ist kein Zahn vorhanden und soll ein Implantat als Pfeiler verwendet werden, so wird dieses gesetzt. Erst nach der Einheilphase kann dann die Brücke aufgesetzt werden.

Geringere Kosten bei der Brücke, die auf dem natürlichen Zahn steht.
Die Kosten bei Zahnersatz mit Brücke plus der Eigenanteil sind nicht so hoch wie beim Implantat.

2) Es wird eine Zahnabdruck für die Brücke entnommen. Dafür beißt der Patient auf eine verformbare Masse und hinterlässt darin einen Abdruck seines Gebisses. Alternativ kann auch ein Scan angefertigt werden, um eine Vorlage für das Zahnmodell zu bekommen.

3) Eine provisorische Brücke wird solange eingesetzt bis das eigentliche Stück fertig ist. Anhand dieses Modelles kann schonmal die Passform genau geprüft werden.

4) Nach einigen Tagen ist die Zahnbrücke fertig. Wenn die Passform stimmt und kein Spannungsgefühl verursacht wird, dann befestigt der Zahnarzt die fertige Brücke auf dem Zahnpfeiler. Mit Zement wird diese befestigt.

Vorteile Zahnersatz Brücke

  • Preisvorteil gegenüber Implantaten (wenn der Zahnpfeiler ein gesunder Zahn ist)
  • Gutes Tragegefühl: Die Brücke wird kaum bemerkt
  • Natürliches Aussehen

Nachteile Zahnersatz Brücke

  • Intensive Mundhygiene erforderlich. Obwohl die Brücken sehr gut sitzen, gibt es doch überall kleine Löcher, die manuell gereinigt werden müssen um Bakterien und Mundgeruch zu bekämpfen

Zahnersatz Implantate

Ein Zahnimplantat ist künstlicher Zahnersatz, der zum dauerhaften oder provisorischem Verbleib in den Kiefer eingesetzt wird. Das Implantat ersetzt die natürliche Zahnwurzel. Prothesenverankerungselemente, Kronen und Brücken können auf das Implantat aufgebracht werden. Auch Verankerungselemente von Prothesen können mit der künstlichen Wurzel solide befestigt werden. Zwischen 3-6 Monate ist die reguläre Einheilzeit des Implantates.

Aufbau eines Implantates:

  • Implantatkörper
  • Abutment: Die Verbindung zwischen Implantatkörper und Suprakonstruktion
  • Suprakonstruktion: Der sichtbare Teil der Krone, der soganannte festsitzende Aufbau.

Die verschiedenen Arten von Implantaten

Der Einsatz von Zahnimplantaten ist einer der fortschrittlichsten Methoden, um die optimale Kaufunktion und gleichzeitig die Stimulierung des Zahnfleisches und der Kiefermuskulatur zu erzielen. Natürlich verprechen sie auch eine hervorragende Ästhetik. Es gibt bei den Implantaten Unterschiede:

Implantat im Vorderzahn auf das die künstliche Krone gesetzt wird.
Die Zahnkrone kann auf einem Implantat befestigt sein.

Das Schraubenimplantat

Das rotationssymmetrische Implantat wird in verschiedenen Varianten verwendet. Die positiven biomechanischen Eigenschaften des Schraubenimplantates sind selbstschneidende oder vorzuschneidende Gewindedie eine gute Primärstabilität garantieren.

Einteiliges Implantat: Der Implantataufbau ist in die Implantatschraube integriert. Es benötigt weniger Platz im Mundraum, nur eine OP nötig

Zweiteiliges Implantat: Der Klassiker in der Implantologie. Bei minderer Knochenstabilität kann das Implantat einfach einheilen, zweite OP nötig, um einen Teil des Implantates zu entfernen.

Zahnersatz Krone

Eine Krone wird in der Regel eingesetzt, wenn die natürliche Krone des Zahnes zerstört ist und auch nicht mit einer Füllung oder einem Inlay gerettet werden kann. Sie ist eine Maßnahme zur Zahnerhaltung bei der die Künstliche auf die abgeschliffene natürliche Krone gesetzt wird.

Folgende Funktionen erfüllt sie:

* Stabilisierung des Zahnes durch Isolierung: So können keine Bakterien eindringen
* Verbesserung der Zahnästhetik
* Stabilität beim Zubeißen und Kauen
* Bessere Kauflächen (die Kauflächen der kaputten Zahnkrone waren sicherlich abgetragen)

Andererseits kann sie auch als Suprakonstruktion für ein Implantat verwendet werden. Hier ist der natürliche Zahn dann nicht mehr vorhanden.

Die verschiedenen Kronen-Arten

Es gibt Voll- und Teilkronen in allen Variationen:

Verblendkrone

Die Verblendkrone besteht entweder aus Metall oder aus Gold und hat einen Überzug aus Keramik oder Kunststoff. Dieser zahnfarbene Überzug ist die sogenannte Verblendung. Sie ist ästhetisch ansprechend und wird im Bereich der sichtbaren Zähne verwendet.  Ein Nachteil ist, dass sie schnell abdunkelt.

Stiftkrone

Sie zählt zur Art der Verblendkrone. Hier besteht jedoch kein Zahn mehr und es wird ein Stift im Kieferknochen verankert auf den die Krone gesteckt wird. Diese Krone ist sehr robust und für den Frontzahnbereich geeignet durch ihre Verblendung.

Die Gold-Krone ist Zahnersatz der gehobenen Kathegorie.
Die Vollkrone aus Gold ist noch heute beliebt, wird jedoch nicht im Frontzahnbereich eingesetzt.

Vollkeramikkrone

Die beliebte Keramikkrone wird auch Mantelkrone oder Jacketkrone genannt, weil sie den Zahn komplett umschliesst. Diese Krone ist bioverträglich und ästhetisch schön. Der einzige Nachteil besteht darin, dass sie dicker ausgegossen werden muss, um stabil zu sein und somit muss der natürliche Zahn stärker abgeschliffen werden, was sich negativ auf seine Gesundheit auswirken kann.

Für den Frontzahnbereich werden auch gerne Porzellankronen verwendet.

Zirkonkrone

Zirkoniumoxid ist ein Mineral, das gerne verwendet wird. Zirkonkronen sind ausgestattet mit einer lichtdurchlässigen Keramikverblendung, was den ästhetischen Effekt von echten Zähnen vermittelt. Das Material verhindert Absplittern und Springen der Krone und stellt einen langlebigen Zahnersatz dar, der die Entstehung von Sekundärkaries verhindert, da das Zahnfleisch an dieser Kronenart festwachsen kann und den Zahn somit abdichtet. Der einzige Nachteil dieser Zahnkrone ist der höhere Preis.

Gerne möchten wir für Sie die Kosten im Bereich der Kronen auflisten:

KronenartKosten Zahnkrone (durchschnittlicher Eigenanteil)
Teleskopkronen ab 600 €
Goldkrone ab 500 €
Verankerungskronen ab 200 €
Zirkonkrone ab 300 €
Keramisch verblendete Krone ab 350 €
Kunststoffkronen ab 100 €
Teilkeramikkronen ab 350 €
Vollkeramikkronen ab 700 €
Cerec Krone ab 350 €

Cerec-Krone

Cerec bedeutet „Ceramic Recontruction“ also Zahnwiederherstellung mit Keramik. Die Keramikkrone wird mit dem Cerec Gerät direkt in der Zahnarztpraxis hergestellt. Es können mit dem Gerät Teil-, Voll- und Verblendkronen hergestellt werden.

Kunststoffkronen

Kunststoffkronen zählen zu den Verblendkronen. Sie sind für Zahnersatz günstig. Ihr Nachteil liegt in der schnellen Verfärbung und Abnutztung. Eventuell wird die Bildung von Karies begünstigt.

Teleskopkrone

Bei Brücken-Zahnersatz und Teil-Prothesen werden Verankerungskronen verwendet, die man tief im Knieferknochen verankert. Ein Beispiel ist die Teleskopkrone als herausnehmbarer Zahnersatz. Sie ist eine zweiteilige Konstruktion, die zur Befestigung der herausnehmbaren Prothese im Gebiss des Patienten hergestellt wird. Diese Krone besteht aus zwei Teilen:

* Die innere Zahnkrone, die am Zahnstumpf befestigt wird

* Die äußere Zahnkrone, die auf die Innere gesetzt wird und herausnehmbar ist. Sie ist befestigt an einer Prothese und somit das Bindeglied zwischen der Prothese und Zahn.

Teleskopprothesen

Das Thema Prothesen ist sehr weitläufig. Wir befassen uns hier mit einer sehr interessanten Variante namens Teleskopprothese. Sie wird in Deutschland gerne eingesetzt, da diese Teil-Prothese sehr einfach im Mund befestigt werden kann. Sie wird der Rolls Royce unter den Prothesen genannt.

Zahnersatz Kosten

Die Härtefallregelung bei Teleskopprothesen ist nicht einfach.
Zahnersatz zum Nulltarif: Es gibt die Möglichkeit einer Kostenübernahme für Zahnersatz. Die Zahnersatz Härtefallregelung bestimmt dies, was auch bei der Teleskopprothese möglich ist.

Die Kosten für eine Teleskopprothese hängen in erster Linie von der Anzahl der geplanten Teleskopkronen (ab 500 Euro pro Stück) und der Zwischenglieder ab (je nach Material und Ausarbeitung zwischen 100 – 800 € ).

Eine Teleskopprothese für Ober- und Unterkiefer in Deutschland hat einen Eigenanteil von um die  4000 – 5000 €. Der Eigenanteil für einen Kiefer sprich Ober – oder Unterkiefer liegt bei 2.500 €. Durch die hohen Lohn- und Laborkosten in Deutschland kann diese Prothesenart bei uns nicht preiswerter angeboten werden. Zum Beispiel in osteuropäischen Ländern wie Tschechien kann diese Prothesenvariante preiswerter angeboten werden.

Sollen beispielsweise sechs Zähne ersetzt werden, muss der Patient mit wenigstens 2500 € rechnen. Je nach Aufwand können Aufwendungen von bis zu 10.000 € für eine beidseitige Teleskopprothese entstehen. Sind noch weitere Behandlungen wie Kieferknochenaufbau nötig, so kann der Presi noch weiter hochgehen.

Was übernimmt in diesem Fall die Krankenkasse?

Die Krankenkassen übernehmen meist nur einen kleinen Teil der Rechnung für Teleskopprothesen. Um den Festzuschuss für die Regelversorgung erhalten zu können benötigt man einen Heil- und Kostenplan. Eine Kassenleistung ist eine Teilprothese mit Teleskopkronen nur dann, wenn die Eckzähne als Pfeiler dafür dienen und die beiden vorderen Backenzähne fehlen.

In diesem Fall beträgt der Zuschuss 741 €. Mit einem geführten Bonusheft würde der Betrag noch höher ausfallen. Für bestimmte Gebisssituationen im Ober- und Unterkiefer ist laut Regelversorgung eine bestimmte Art herausnehmbarer Zahnersatz vorgesehen ist, der die Höhe des Festzuschusses für Zahnersatz bestimmt. Nach Abzug des gewährten Zuschusses der Krankenkasse könnte der Eigenanteil für eine Teleskopkrone bei um die 600 € liegen.

Veneers

Was sind Veneers? Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet „Furnier“. Das Veneer ist eine Verblendschale, die aus hauchdünnem, lichtdurchlässigen Keramik besteht und mit einem Spezialkleber auf die Zahnoberfläche geklebt wird. Die Keramikschalen werden für den Frontzahnbereich eingesetzt. Das Material hat eine hohe Bioverfügbarkeit. Der Zahn wird zuvor etwas angeschliffen. Bei den folgenden Problemen werden Veneers verwendet:

  • Leichte Zahnfehlstellungen
  • Zahnlücken
  • Abgebrochener Zahn
  • Verdunkelter Zahn durch Verfärbung

Lumineers

Sie sind eine Variante der Veneers, sogenannte Non-Prep-Veneers, bei denen die Zähne nicht weiter beschliffen werden müssen und daher als besonders schonend für die Zähne gelten. Genauer gesagt ist der Ausdruck „Lumineers“ ein Markenname für besonders dünne Veneers. Die hauchdünnen Keramik-Schalen werden vom Zahnarzt auf die Zähne aufgeklebt.

Preisvergleich bei Zahnersatz ist unerlässlich. Was würden wir nur ohne Zähne machen?
Was machen wir nur ohne Zähne? Zum Glück gibt es gute Prothesen. Ein Preisvergleich bei Zahnersatz lohnt sich!

Kosten für Veneers/Lumineers

Für ein konventionelles Keramikveneer kann man zwischen 900 – 1500 € pro Zahn rechnen. Lumineers können von 700 – 1000 € pro Blende kosten. Veneers to go oder Sofort Veneers, die ein Kunststoff/Keramik Verbund sind liegen pro Blende bei 300 – 400 €.

Übernimmt die Krankenkasse diese Maßnahme?

Nein, leider nicht. Die Maßnahme ist rein Zahn verschönernd und wird von keiner Kasse bezahlt. Genau wie das Bleaching sind solche Maßnahmen immer vom Patienten zu tragen.

Kann ich diese Maßnahme woanders preiswerter bekommen?

Ja, zum Beispiel die Türkei hat sich auf Veneers spezialisiert. Es gibt aber auch andere Länder in Osteuropa, die im Rahmen des Zahntourismus preiswerte Veneers anbieten.

 

 

Festzuschuss für Zahnersatz: Was die Krankenkasse an Kosten übernimmt
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Quellen